Nach schweren Angriffen auf die syrische Stadt Al Safira nahe Aleppo sind seit dem Beginn der Angriffe am 8. Oktober 130.000 Bewohner geflohen. In der Zeit vom 1. bis zum 15. Oktober wurden in den medizinischen Einrichtungen 76 Tote und 450 Verletzte registriert, teilte Ärzte ohne Grenzen am Freitag mit. „Diese extrem brutalen Angriffe zwangen Menschen, die wegen des Bürgerkrieges bereits geflohen waren, zu einer weiteren Flucht“, sagte Marie-Noëlle Rodrigue, Leiterin der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen in Paris. Ziel der meisten Flüchtlinge aus diesem Gebiet sei die Stadt Manbij, in der bereits fast 200.000 Vertriebene Zuflucht gesucht hätten. Die Kapazitäten zur Aufnahme von Flüchtlingen in der Gegend und die humanitäre Hilfe für die Vertriebenen reiche bei Weitem nicht aus.
Auf Facebook teilen
Follow on Facebook
Add to Google+
Verbindung zu Linked in
Subscribe by Email
Drucken