
Risiken bedeuten Schwankungen. Ein Gradmesser für das Ausmaß und die Häufigkeit der Schwankungen etwa bei Wertpapieren ist auch der Begriff Volatilität (definiert als sogenannte Standardabweichung). Je stärker der Preis für ein an der Börse gehandeltes Gut schwankt, desto größer das Risiko. Da Schwankungen in jede Marktrichtung möglich sind, impliziert Risiko aber immer auch die Chance auf Rendite. Eine höhere Volatilität kann also als Preis für die Renditeerwartung angesehen werden. Innerhalb einer diversifizierten Anlagestrategie fallen Schwankungen jedoch deutlich geringer aus.
Dynamisch, konservativ oder ausgewogen?
Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) hat im Rahmen einer Zertifizierung die drei Anlagestrategien der Sutor Bank „Konservativ“, „Ausgewogen“ und „Dynamisch“ bewertet und die Risiko- und Renditeerwartungen (https://www.anlage-wissen.de/risiko-renditeerwartung/)in ein Diagramm übertragen. Als Vergleich dienen ein Anleiheindex und ein Aktienindex. Man erkennt in dem Diagramm deutlich, dass mit steigender Rendite das Risiko wächst oder anders herum, mit steigendem Risiko auch die Rendite steigt.
Die Portfolien sollten sich, je nach Ausrichtung, innerhalb der Eckpunkte Aktien und Anleihen wiederfinden. Ein Idealfall ist es, wenn sich wie in der Grafik etwa bei der Strategie „Konservativ“ ersichtlich bei niedrigerem Risiko eine höhere Rendite ergibt.
Welche Anlagestrategie (https://www.sutorbank.de/home/sutoranlage/privatbankportfolios/)die beste ist, hängt unter anderem von den persönlichen Zielen ab. Liegen die persönlichen Sparziele weit in der Zukunft, können Anleger auf dem Weg zu ihrem Sparziel größere Schwankungen in Kauf nehmen und auf Strategien mit einem größeren Aktienanteil setzen. Für kürze Anlagehorizonte von mindestens drei Jahren bietet sich eine eher konservativ ausgerichtete Strategie als Lösung an.