Christopher Pleister bleibt ein Jahr länger Chef des Bankenrettungsfonds. Ãœberraschend wurde der Vertrag des 65-Jährigen doch noch verlängert, wie die „Süddeutsche Zeitung“ aus Finanzkreisen erfuhr. Eigentlich wäre der Vertrag nur noch bis Jahresende gelaufen, jetzt bleibt Pleister bis Dezember 2014 im Amt. Dass die Verlängerung so spät erfolgte, hat mit der Regierungsbildung zu tun: Solange unklar war, wer der nächste Finanzminister wird, sollte die wichtige Personalie nicht entschieden werden. Die Finanzmarktstabilisierungsagentur (FMSA), die den Soffin verwaltet, untersteht dem Finanzministerium. Pleister führt die FMSA seit 2011. Die Agentur wurde in der Finanzkrise geschaffen, um die staatlichen Garantien für Banken und die direkten Aktienbeteiligungen zu verwalten, sowie die Abwicklungsanstalten („Bad Banks“) zu kontrollieren.
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