Studienmodell aus Baden-Württemberg schreibt Erfolgsgeschichte im Gesundheitssektor

Das heutige Modell des dualen Studiums reicht bis in die 70er Jahre zurück, als aufstrebende und international tätige Unternehmen wie z. B. Bosch und die Daimler Benz nach neuen, praxisorientierteren Studienformen verlangten, um ihre eigenen Fach- und Führungskräfte unternehmensspezifisch zu qualifizieren. Das sogenannte „Stuttgarter Modell“ war geboren, das eine betriebliche Ausbildung und einen Studienabschluss verband. Zu Beginn wurde diese duale Studienform ausschließlich an Berufsakademien in Baden-Württemberg angeboten, trat dann aber unaufhaltsam ihren Siegeszug über die Landesgrenzen hinaus an. Lange Zeit setzten vor allem große Unternehmen auf diese Studienform, denn für mittelständische und kleine Betriebe waren die gängigen Abwesenheitszeiten der dual Studierenden von teilweise mehreren Wochen am Stück kaum mit dem betrieblichen Alltag vereinbar. Im Zuge der Weiterentwicklung des dualen Studiensystems gelang 2002 unter Feder-führung des zuständigen Arbeitsgeberverbandes die Weiterentwicklung des dualen Studienkonzepts um den flexiblen Faktor Fernstudium. Heute nutzen bereits über 2.000 angehende Fach- und Führungskräfte eine Kombination aus betrieblicher Ausbildung, Fernstudium und kompakten Präsenzphasen für Ihren Hochschulstudienabschluss. Darunter auch zahlreiche Studierende am Studienzentrum der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (www.dhfpg.de) in Stuttgart, das im Hause des Sports angesiedelt ist.

Bundesweit gibt es heute bereits über 900 duale Studienmöglichkeiten. Mit ihren aktuell 2.400 Ausbildungsbetrieben deckt die Deutsche Hochschule, die unter anderem über ein Studienzentrum im Haus des Sports in Stuttgart verfügt, einen großen Teil der dual ausbildenden Fitness- und Gesundheits-Anlagen in Deutschland ab, die mit 7,6 Millionen Mitgliedern heute einen wichtigen Wirtschaftsfaktor ausmachen (Quelle: Eckdaten DSSV 2012). Das duale Studium an der staatlich anerkannten Hochschule verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an Studienzentren in Deutschland (bundesweit), Österreich oder der Schweiz. Die Studierenden erwerben so von Anfang an wichtige Berufspraxis und beziehen im Rahmen der Festanstellung im Ausbildungsbetrieb eine Vergütung auf der Basis eines Azubi-Gehalts. Die monatlichen Bachelor-Studiengebühren werden im Regelfall vom Ausbildungsbetrieb getragen, der „seine“ Studierenden von Beginn an als vollwertige Arbeitskraft im Unternehmen einsetzen kann und vom Wissens-Transfer aus dem Studium profitiert.

Studieren und ausbilden in Baden-Württemberg
Das regionale Studienzentrum der staatlich anerkannten Hochschule in Baden-Württemberg ist im Haus des Sports in Stuttgart angesiedelt. Hier können die kompakten Präsenzphasen im Rahmen des dualen Bachelor-Studiums absolviert werden. Darüber hinaus verfügt die Hochschule über Studienzentren in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Leipzig, München, Osnabrück, Saarbrücken, München, Wien (A) und Zürich (CH). Unter den über 2.400 Ausbildungsbetrieben der Hochschule befinden sich zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen aus Baden-Württemberg wie z. B. der schwäbische Turnerbund (STB), die Sport Medizin Stuttgart GmbH oder die Sportvereinigung Besigheim e. V. Als private Hochschule finanziert sich die DHfPG unabhängig von öffentlichen Fördermitteln und kann so ihre Bachelor- und Master-Studienplätze nachfrageorientiert einrichten. Eine Förderung durch BAföG ist möglich, die Anmeldung kann jederzeit erfolgen. Informationen zum Studium unter www.dhfpg.de bzw. beim Studiensekretariat der Hochschule unter Tel. +49 (0)681 68 55-150.

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