Im Vergleich zum Vorjahr haben die größten Unternehmen bei den Provisionsergebnissen bezüglich des relativen Gesamtanteils ihre Marktanteile weiter ausgebaut.
Die Ergebnisse der nunmehr im siebten Jahr durchgeführten Studie zeigen, dass im Wesentlichen die Verwaltung großer und/oder institutioneller Vermögen nach wie vor ausschlaggebend für die Ertragskraft je Mitarbeiter ist. Allerdings können auch einzelne kleine Anbieter durchaus überdurchschnittliche Werte aufweisen. Die CIR hat sich tendenziell stetig verbessert, der Median liegt allerdings bedingt durch viele kleine Unternehmen bei 73%.
Es ist ersichtlich, dass hinsichtlich der Vergütungsstrukturen im Asset Management der durchschnittliche Personalaufwand bzw. die Vergütung je Mitarbeiter mit abnehmender Unternehmensgröße geringer ist.
Im Rahmen der Studie wurden auch auf Basis verfügbarer historischer Daten Stresstests durchgeführt und erörtert. Unter verschiedenen Extrem-Szenarien wurden Auswirkungen auf Jahresergebnisse, Eigenkapital und Kapitalquoten ermittelt. Die Stress-Szenarien zeigen unter anderem, dass bei Reduktion der Provisionsergebnisse um 20% etwas mehr als ein Viertel (26%) der Unternehmen die aufsichtsrechtlich erforderliche Eigenmittelrelation von 25% unterschreiten würden.
Untersucht wurde ferner, wie sich wesentliche Kennzahlen wie Provisionsergebnis, Umsatzrentabilität und Cost-Income-Ratio der unabhängigen Vermögensverwalter im Vergleich zu den vier großen deutschen Anbietern (Allianz Global Investors, DWS, Union Investment und Deka) darstellen.
Ãœber die Studie
In die Studie wurden rund 250 Unternehmen einbezogen. Datenbasis waren die zuletzt veröffentlichten Geschäftsabschlüsse der Unternehmen, soweit sie zum Zeitpunkt der Daten-Recherche (2. Quartal 2021) veröffentlicht waren. Informationen zur kompletten Studie „Asset Manager 2021 – Analyse von Ertrags-, Kosten- und Vergütungsstrukturen sowie Stresstest-Auswirkungen bei unabhängigen Vermögensverwaltern“ sind über die Unternehmens-Website unter „Publikationen“ erhältlich.