Steuervorteile durch Kindergelderhöhung?

Frankfurt am Main, Februar 2014 – Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat sich gegen eine Erhöhung des Kindergeldes ausgesprochen. Die finanziellen Mittel hierfür sollten lieber eingespart und genutzt werden, um den Kinderzuschlag für Geringverdiener anzuheben. Frau Schwesig sieht 20 Euro Erhöhung pro Kind vor.

Derzeit liegt das Kindergeld bei 184 EUR monatlich für das erste und zweite Kind, 190 EUR für das dritte Kind und für alle weiteren Kinder bei 215 EUR. Zuletzt wurde das Kindergeld zum 01.01.2010 (um jeweils monatlich 20 EUR) angehoben. Eine neuerliche Erhöhung ist längst überfällig, meint die Linksfraktion des Bundestages. Sie führt vor allem den Kaufkraftverlust des Kindergeldes von 5,4 Prozent an. Dies entspricht 9,95 EUR bei monatlich 184 EUR. Der Linke-Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst sagte der Tageszeitung „Die Welt“, dass die jahrelange Nichtanpassung des Kindergeldes eine versteckte Steuererhöhung für die Mitte bedeute. Deshalb plädiert die Linke für eine deutliche Erhöhung des Kindergeldes auf 200 EUR.

Hintergrund: Kindergeld und Kinderfreibetrag sind in ihrer Funktion und Bedeutung eng verzahnt. Wird der Kinderfreibetrag erhöht, so muss auch eine Erhöhung beim Kindergeld erfolgen – ansonsten würden von der Änderung ausschließlich Besserverdienende profitieren. Und da die Bundesregierung nun die Kinderfreibeträge rückwirkend zum Jahresbeginn 2014 anhebt, müsste auch das Kindergeld steigen.

Die Geschäftsführung der Conceptus GmbH aus Frankfurt bedauert die aktuelle langwierige Diskussion um eine Erhöhung des Kindergeldes: „Es ist wichtig, in unsere Kinder und ihre Ausbildung zu investieren. Denn dies sind Investitionen in unsere gemeinsame Zukunft.“ Die Conceptus GmbH empfiehlt Eltern einen gründlichen Finanzcheck, der alle wichtigen Lebensereignisse berücksichtigt. Der ist immer von Vorteil. „Es ist möglich, mit klug gewählten Kapitalanlagen seine steuerliche Belastung nachhaltig zu reduzieren – dies kann jeder Lohnsteuerzahler. Dabei ist unerheblich, ob er ein hohes oder eher ein niedriges Einkommen hat. Das gesparte Geld kann er direkt für seine Vorsorge oder diejenige seiner Kinder anlegen. In diesem Fall ist er unabhängig von den Entscheidungen der Politik.“ Wichtig ist es, selbst aktiv zu werden: Nicht warten auf politische Ergebnisse, die sich finanziell womöglich als vorteilhaft herausstellen, sondern eigenverantwortliches Handeln, mit dem gezielt die Steuerlast verringert und in die Zukunft der Kinder investiert wird.

Weitere Informationen unter:
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