Steuerabkommen zwischen Taiwan und der Schweiz tritt in Kraft

Am 13. Dezember diesen Jahres trat das Steuerabkommen zwischen der Republik China (Taiwan) und der Schweiz in Kraft, welches Doppelbesteuerungen abschafft. Dadurch wird der Weg für erhöhten bilateralen Handel und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit für taiwanische Unternehmen, die mit der Schweiz handeln, bereitet. Es ist das 23. Steuerabkommen, welches Taiwan mittlerweile unterzeichnet hat.

Die Schweiz ist der siebtgrößte europäische Handelspartner Taiwans und der fünftgrößte europäische Investor für Taiwan. Der bilaterale Handel betrug 2010 US-$ 1,96 Mrd., eine Steigerung um 34% im Vergleich zum Vorjahr. Beide Länder weisen einen hohen Grad an wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Das Abkommen wird den Austausch bezüglich Investitionen, Handel und Technologie fördern.

Gemäß des 28-Artikel umfassenden Abkommens, werden Investoren in dem Land künftig nur noch Steuern zahlen, wenn sie langfristige Handelsniederlassungen dort unterhalten.

Das Abkommen wird erwartungsgemäß die wirtschaftlichen Verknüpfungen, zwischen den zwei wichtigen ökonomischen Spielern in Asien und Europa stärken. Taiwanische Investoren erhalten einen interessanten Zugang zu Europa, während Schweizer Firmen ein einfacherer Zugang zum taiwanischen Markt ermöglicht wird.

Nach der Unterzeichnung des Cross-Straits Economic Cooperation Framework Agreements (ECFA) im September 2010, zeigt eine steigende Anzahl von Ländern mittlerweile Interesse an Verhandlungen über Steuerabkommen mit Taiwan. Das Abkommen mit der Schweiz ist das fünfte in Reihe, nach Ungarn, Frankreich, Indien und der Slovakei.

Weitere Informationen unter:
http://