Thomas Schlingmann vom Berliner Verein Tauwetter, der sich um Opfer sexuellem Missbrauchs kümmert, kritisiert die Tatsache, dass es für die Stelle des Missbrauchs-Beauftragten der Bundesregierung bis dato keine Nachfolgeregelung gibt. Diese Tatsache empfänden viele Opfer sexualisierter Gewalt als einen Schlag ins Gesicht, sagte er dem NDR. „Die Tatenlosigkeit der Politiker spricht Bände“, so Schlingmann, der befürchtet, dass die erst im Jahr 2010 geschaffene Stelle „eingestampft“ werde. „Die ernsthafte Umsetzung der Verbesserungsvorschläge vom Runden Tisch, mit der das Leid der Hunderttausenden Betroffenen gelindert werden könnte, kostet Geld. Doch das wollen offenbar weder die verantwortlichen Bundesministerien, noch Länder und Kommunen ausgeben.“
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