
Pfungstadt bei Darmstadt, 30. November 2012 – Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz ist ohne effiziente Ressourcennutzung und ohne eine globale und umweltverträgliche Wirtschaftspolitik nicht möglich. So lautete die zentrale Botschaft von Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker bei seinem gestrigen Vortrag an der Wilhelm Büchner Hochschule. Dabei stellte er technische Bemühungen vor, mit welchen beispielsweise die Energieeffizienz von Fahrzeugen und Flugzeugen gesteigert werden kann. Der renommierte Klimaforscher und Umweltpolitiker, der 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (BDU) ausgezeichnet wurde, erläuterte zudem seine Idee einer Langfrist-Ökosteuer. Diese solle bewirken, dass Effizienzgewinne beim Ressourcenverbrauch nicht durch einen gesteigerten Konsum zunichte gemacht werden. „Auf dem Weg zu einer sinnvollen Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie spielen Hochschulen bzw. Bildungseinrichtungen eine wichtige Rolle. Denn sie vermitteln den Ingenieuren von morgen in Lehre und Forschungsprojekten das nötige Bewusstsein und Know-how, um die Ressourceneffizienz durch technische Weiterentwicklungen und Optimierungen voranzutreiben“, so der Mitbegründer des renommierten Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie vor Studierenden der Hochschule sowie Zuhörern aus der Hochschule, dem Hochschulrat sowie externen Gästen.
„Für die Wilhelm Büchner Hochschule ist es eine besondere Ehre, Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker begrüßen zu dürfen“, so Prof. Dr. Johannes Windeln, Präsident der Wilhelm Büchner Hochschule. „Auch uns ist das Thema Energieeffizienz sehr wichtig. Als Deutschlands größte private Hochschule für Technik haben wir deshalb vor zwei Jahren mit dem Bachelor-Studiengang „Energiewirtschaft und -management“ bewusst neues Terrain betreten. Durch den Studiengang können aktuelle und absehbare Kompetenzbedarfe im Energiesektor und auch in der Industrie bedient werden.“ Zwischenzeitlich wurde der Bereich um die Bachelor-Studiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen Energietechnik“ und „Energieinformatik“ erweitert. Alle drei Studiengänge beinhalten Module zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Für die Entwicklung der Studieninhalte arbeitet die Wilhelm Büchner Hochschule eng mit energieintensiven Verbrauchern sowie mit Unternehmen zusammen, die sich mit Technologien zu erneuerbaren Energien beschäftigen.
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Quelle: Wilhelm Büchner Hochschule
BU: Auf dem Bild links: Prof. Dr. Johannes Windeln, rechts: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker
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