Stärkung der Nachhaltigkeit in Niedersachsen durch Netzwerke

Als gebürtige Niedersächsin fühlt sich die Geschäftsinhaberin Almut Stielau der Region und ihrer Potenziale besonders verbunden. Und die nachhaltige Ausgestaltung von Unternehmensstrategien und –prozessen ist ihr Steckenpferd: „Wir haben uns als Beratungsunternehmen darauf spezialisiert, Wirtschaftlichkeit mit sozialem und ökologischem Nutzen zu verknüpfen. Die Mitgliedschaft in der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit ist daher eine logische Konsequenz“.

Die „Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit“ ist eine Initiative von Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und der Landesregierung Niedersachsen. Ihr Hauptziel ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen durch Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung. Für eine Aufnahme in die Allianz sind die eigenen wirtschaftlichen, sozialen und/oder ökologischen Leistungen im Sinne der Rahmenvereinbarung nachzuweisen. Für die Wirtschaftsberaterin Stielau kein Problem – denn im alltäglichen operativen Geschäft legt sie bereits seit langem viel Wert auf Nachhaltigkeit. „Auch als kleines Unternehmen kann man bewusst Schwerpunkte setzen: Klimaneutrale Prozesse beim Hosting der Homepage oder beim Druck der Visitenkarten sind für mich selbstverständlich. Und meine inzwischen 10-jährige, auch internationale Beratertätigkeit konnte ich bisher sogar ohne PKW managen.“

Ein großer Vorteil der Mitgliedschaft liegt klar auf der Hand: Informationsaustausch. Wie setzen andere Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategie gewinnbringend um? Wie werden auftretende Schwierigkeiten gemeistert? „Die Komplexität steigt – und mit ihr auch die Anforderungen an Berater. Eine starke Vernetzung ist daher das A und O, um am Puls der Zeit zu bleiben und für den Kunden die besten Ergebnisse zu erzielen“.

Grundsätzlich ist Netzwerkarbeit für alle Organisationen interessant, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren: Initiativen können so für Ihre ökologischen oder sozialen Ziele Werbung machen und sich Verbündete suchen. Und für Unternehmen sollte der Dialog selbstverständlicher Bestandteil ihres Stakeholder Managements sein.

Relativ neu sind auch die „Regionaltreffen Nachhaltigkeit“, die Frau Stielau kürzlich initiiert hat und nun gemeinsam mit einem Netzwerkpartner organisiert. „Alle sechs Wochen wollen wir uns in gemischter Runde treffen, um uns zu Nachhaltigkeitsthemen auszutauschen. Besonders spannend sind die unterschiedlichen Perspektiven, die nicht allein von Unternehmensvertretern, sondern auch von Vertretern verschiedenster Organisationen und Initiativen eingebracht werden“. Diese Impulse können und sollten bewusst genutzt werden. Denn davon ist die Beraterin Stielau überzeugt: nur unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Ziele können Unternehmen langfristig auch wirtschaftlich erfolgreich sein.

Links
„Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit“
www.nachhaltigkeitsallianz.de
„Regionaltreffen Nachhaltigkeit“ in Hannover:
www.xing.com/net/priec6df7x/nachhaltigeentwicklung/regionaltreffen-nachhaltige-entwicklung-hannover-593823/