Stadler Rail strafft Ãœbersetzungsmanagement mit Sprachtechnologie von Across

Stadler Rail strafft Ãœbersetzungsmanagement mit Sprachtechnologie von Across

Stadler Rail hat sich auf die Marktsegmente Regional- und Vorortsverkehr, S-Bahnverkehr sowie Straßenbahnen fokussiert. Im Jahr 2009 wurde damit ein Umsatz von CHF 1.049 Mio. generiert. Der Auftragseingang betrug CHF 1.310 Mio., wobei vier Fünftel in den Export gingen. Um für den internationalen Markt gerüstet zu sein und der zunehmenden Nachfrage entsprechen zu können, entschied sich Stadler zur Vereinfachung und Straffung seines Übersetzungsmanagements. Denn jeder Auftrag bedeutet mehrere hundert technische Dokumente sowie mindestens zehn Handbücher von je 100 bis 300 Seiten Umfang. Zusätzlich entstehen 3.000 bis 6.000 Zeichnungen voller technischer Termini, die übersetzt werden müssen. Dazu erklärt Carole Bouyssou, Verantwortliche für Übersetzungsmanagement und Terminologie bei Stadler: „Die Wiederverwendbarkeit bereits angefertigter Übersetzungen spielt bei uns eine große Rolle. Angesichts des enormen Dokumentationsumfangs wirkt sich das extrem auf die Kosteneffizienz aus.“

Im Across Language Server, einer zentralen Software-Plattform für alle Sprachressourcen und Übersetzungsprozesse im Unternehmen, fand Stadler die optimale Lösung für seine Anforderungen. Mit ihm sollen ein zentrales Terminologie-Management aufgebaut, Prozesse neu strukturiert und das Übersetzungsmanagement im Unternehmen verankert werden. Hierfür stellt die integrierte Across-Lösung ein Translation Memory, ein Terminologiesystem und einen universellen Übersetzungs-Editor bereit. Auch leistungsfähige Werkzeuge für die Steuerung und Abwicklung von Übersetzungsprojekten und für die nahtlose Zusammenarbeit von Projektmanagern, Übersetzern und Korrektoren stehen als Standardfunktion zur Verfügung. Die Technologie zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und intuitive Handhabung aus, wodurch der Aufwand für die Schulung der Mitarbeiter minimiert werden kann.

Integrierte Prozesse und vereinfachtes Datenhandling
Seitdem sich die Across Technologie im Einsatz befindet, profitiert das Unternehmen beim Projektmanagement von den Möglichkeiten des vernetzten Arbeitens und durchgängiger Übersetzungsprozesse. „Wir können direkt mit den Sprachdienstleistern interagieren und auf sicherem Weg die Daten austauschen“, erklärt Carole Bouyssou. „Die gemeinsame Nutzung von Sprachdaten erlaubt uns zudem zukünftig ein effizientes und vereinfachtes Qualitätsmanagement. Trotz Outsourcings behalten wir die Datenhoheit und die Kontrolle über den Prozess.“
Derzeit ist Stadler dabei, mit Hilfe des Terminologiesystems eine verbindliche Terminologiedatenbank aufzubauen. Dort sollen rund 10.000 Begriffe in den jeweiligen Zielsprachen eingepflegt werden und für interne wie externe Beteiligte dann gleichermaßen verfügbar sein.

Für nahtlos vernetztes Arbeiten sorgen die Schnittstellen zum Redaktions- und Content Management System SCHEMA ST4 sowie zur Produkt-Informations-Management-Lösung ASIM. Dies betrifft nicht nur die Unterstützung durchgängiger Prozesse, sondern auch für eine konsistente Datenbasis als Voraussetzung für effizientes Übersetzungsmanagement. Dem dient auch die Autorenunterstützung mit crossAuthor, die bereits bei der Texterstellung für eine konsistente Begriffs- und Sprachwelt und dadurch für maximal übersetzungsgerechte Ausgangstexte sorgt. Durch den hohen Standardisierungsgrad sowohl von Ausgangstexten als auch von Übersetzungen lässt sich der Wiederverwendungsgrad erheblich steigern – womit eine der wichtigsten Anforderungen von Stadler umfassend realisiert wurde.

Leserkontakt Across:

Phone: +49 7248 925-425
info@across.net

Ãœber Stadler Rail

Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang und Winterthur), in Deutschland (Berlin-Pankow und Velten), in Polen, in Ungarn, in Tschechien (Prag), in Italien sowie in Algerien. Gruppenweit werden rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 2.000 in der Schweiz.