Stabilisierung durch Bewässerung: KfW unterstützt Mali bei der Erhöhung der Bleibe- und Rückkehrperspektiven

– 33 Mio. EUR für die Bewässerung von 22.600 Hektar Land im
Niger-Einzugsgebiet
– Rund 90.000 Kleinbauernfamilien profitieren
– Ernährungssicherheit für 260.000 Menschen

Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem malischen
Landwirtschaftsministerium einen Finanzierungsvertrag in Höhe von 8,5
Mio. EUR für neu erstellte und rehabilitierte Bewässerungsflächen in
der Region Gao und Ménaka unterzeichnet, um eine nachhaltige und
rentable Landwirtschaft zu ermöglichen. Ein zweiter Vertrag in Höhe
von 24,5 Mio. EUR wurde für entsprechende Maßnahmen in den Regionen
Timbuktu und Mopti geschlossen. Auf den neuen und rehabilitierten
Bewässerungsflächen von rund 22.600 Hektar werden auch in
Dürreperioden jährlich 35.800 Tonnen Getreide (überwiegend Reis),
17.500 Tonnen Gemüse und 15.200 Tonnen Bourgou, eine im Sahel
beheimatete Futterpflanze, produziert. Dies entspricht dem jährlichen
Nahrungsmittelbedarf von 260.000 Menschen und sichert das Ãœberleben
der Viehbestände.

„Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und die damit
verbundene Schaffung von Beschäftigung spielen eine Schlüsselrolle
für die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Entwicklung Malis.
Diese Faktoren sind ein wichtiger Beitrag für den Frieden und die
Sicherheit im Land. Zudem wachsen durch mehr Nahrungsmittelsicherheit
und Beschäftigung die Bleibe- und Rückkehrperspektiven der Menschen“,
sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW
Bankengruppe.

Die Lebenssituation der Menschen im Norden Malis hatte sich in
Folge der Rebellion und des Militärputsches von 2012/2013 noch
deutlicher verschlechtert als im Rest des Landes.

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