Sparpaket darf den Aufschwung nicht bremsen / VCI begrüßt neue Vorschläge in der Debatte um Energiesteuer

Die neuen Vorschläge aus der Union, die
Belastungen aus dem Sparpaket der Bundesregierung für die Industrie
einzuschränken, gehen laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) in
die richtige Richtung. VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann
sagte: „Die exportorientierte Wirtschaft ist die Lokomotive der
Konjunktur. Wer sie belastet, bremst den Aufschwung. In der Union
wächst die Einsicht, dass eine Steuererhöhung für produzierende
Unternehmen falsch ist. Wir brauchen bessere Ideen, wo sinnvoll
gespart werden kann.“

Tillmann begrüßte in diesem Zusammenhang beispielhaft den
Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion
Michael Fuchs in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins
SPIEGEL. Fuchs hat dargelegt, dass sich die Erhöhung der
Energiesteuer vermeiden lässt, die vor allem die energieintensiven
Industriezweige in Deutschland massiv belasten würde: „Die Politik
sollte Ausnahmen nur da erlauben, wo sie gesamtwirtschaftlich nutzen.
Die Mitnahmeeffekte bei der Energiesteuer gehören nicht dazu und
stellen einen Missbrauch dar“, so Tillmann.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund
1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen
ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen
der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für
mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2009
über 145 Milliarden Euro um und beschäftigte mehr als 416.000
Mitarbeiter.

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