Sparda-Bank München unterzeichnet Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

München – Der Klimaschutzplan, der mit einiger Wahrscheinlichkeit am 9. November vom Bundeskabinett verabschiedet wird, muss für Unternehmen einen Orientierungsrahmen mit klaren Sektorzielen bieten und mit dem Paris-Abkommen im Einklang stehen. Diese Ansicht vertritt auch die Sparda-Bank München eG und hat deshalb gemeinsam mit 40 weiteren führenden deutschen Unternehmen die heute veröffentlichte Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 unterzeichnet. Für die Unternehmen sei es von großer Bedeutung, dass vom Klimaschutzplan das eindeutige Signal ausgehe, Deutschland werde die in Paris gemachten Zusagen umsetzen.

„Unternehmerischer Klimaschutz schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, sagt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG. „Um bei Klimaschutz und Energiewende aber ambitioniert vorangehen zu können, benötigen wir vor allem Planbarkeit.“

Darum sei es wichtig, dass sich der Klimaschutzplan mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichte. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die dritte Forderung in der Erklärung besagt, dass der Klimaschutzplan den Weg zu deutlich mehr Energieeffizienz und zum zügigen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien aufzeigen solle. Nicht zuletzt sei dabei eine Debatte über Wege zur Beendigung der Kohleverstromung sowie dem damit verbundenen notwendigen Strukturwandel zu eröffnen.