In der spanischen Hauptstadt Madrid sind am Sonntag erneut zehntausende Menschen zu Protesten gegen die Regierungspolitik auf die Straße gegangen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, versammelten sich die Protestanten im Stadtzentrum vor dem Prado-Museum. Das Kunstmuseum ist nur unweit vom Parlament entfernt. Örtlichen Medien zufolge verliefen die Proteste friedlich. Nach Polizeiangaben nahmen allein in Madrid etwa 35.000 Menschen an den Demonstrationen teil. Auch in anderen Städten Spaniens protestierten die Menschen gegen die hohe Arbeitslosigkeit und den Umgang der nationalen Politiker und Finanzinstitutionen mit der Wirtschaftskrise. Nach Ausschreitungen in der vergangenen Woche wurden die Märsche jeweils von einem starken Polizeiaufgebot begleitet.
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