Spammer wählen US-Kandidat Romney bereits jetzt zum Präsidenten

Die Bitdefender-Analyse stützt sich auf die Untersuchung von acht Millionen ungebetenen E-Mails, die allein im Januar versendet wurden. Auf Mitt Romney folgt an Position zwei Newt Gingrich, der die zweifelhafte Ehre hat, seinen Namen in 33 % der Spam-Nachrichten zu lesen. Am häufigsten wurde Romneys Name bei sogenannten Scam-Nachrichten (offensichtlichem Betrugs-Spam) als Aufhänger genannt. Unter anderem priesen die Absender in diesem Zusammenhang günstige Darlehen an, um die Empfänger in die Falle zu locken. Der Name Gingrich tauchte hingegen mehr in Junk-E-Mails auf, die teilweise vom Präsidentschaftskandidaten angepriesene, energiesparende Geräte bewarben. Viele dieser Scam- und Spam-Nachrichten leiten die User auf gefährliche Webseiten. Am drittbeliebtesten unter den Spammern ist Ron Paul. Der US-Republikaner wurde in rund 12 % der unerwünschten Nachrichten erwähnt.

„Der am häufigsten genannte Politiker in Spam-Analysen zu sein, gehört sicher nicht zu den begehrtesten Titeln“, kommentiert Bitdefender E-Threat-Analyst Botezatu Bogdan, der die Spam-Studie koordinierte. „Uns geben die Ergebnisse aber einen guten Anhaltspunkt, auf welchen Politiker nach Meinung der Spammer die E-Mail-Empfänger am ehesten reagieren.“

In der Gesamtbetrachtung aller Spam-Nachrichten, in der nicht nur politische Referenzen zählen, tauchen in den USA vor allem Berühmtheiten wie Showmaster Jay Leno, Schauspielerin und Model Eva Longoria sowie Basketball-Star Kobe Bryant auf. Der beliebteste Nicht-Präsidentschaftskandidat unter den Spammern war im vergangenen Jahr übrigens Bill Clinton.

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