SoVD legt Positionspapier zur Sicherung von Beschäftigung und für den sozialen Schutz bei Arbeitslosigkeit vor

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

Der SoVD hat ein Positionspapier zur besseren Sicherung von
Beschäftigung und für mehr sozialen Schutz bei Arbeitslosigkeit
vorgelegt, das dringend notwendige Korrekturen in der
Arbeitsmarktpolitik aufzeigt. Das SoVD-Positionspapier zeigt die
dramatischen Fehlentwicklungen, die in den letzten Jahren in der
Arbeitsmarktpolitik stattgefunden haben und stellt insgesamt sieben
Kernforderungen für eine Korrektur dieser Entwicklungen auf. Neben
Vorschlägen zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit, zur Stärkung der
Bundesagentur für Arbeit, zur Schaffung von existenzsichernder Arbeit
und zur Gleichstellung von Frauen im Beruf beinhaltet das Papier
klare Forderungen für eine bessere soziale Sicherung bei
Arbeitslosigkeit und zur Bekämpfung des Niedriglohnsektors. Der SoVD
fordert insbesondere eine transparente, bedarfs- und
realitätsgerechte Neubemessung der Hartz IV-Regelsätze, eine
umfassende Berücksichtigung der kinderspezifischen Bedarfe sowie eine
auf der Preisentwicklung basierende Fortschreibung der Regelsätze.
Gutscheine für einzelne Bedarfe lehnt der SoVD mit Entschiedenheit
ab, denn sie sind ein sozialpolitisches Instrument aus der
Mottenkiste des letzten Jahrhunderts. Um den Niedriglohnsektor
einzugrenzen, schlägt der SoVD neben der weiteren Einführung von
Branchenmindestlöhnen auf tariflicher Basis einen bundeseinheitlichen
gesetzlichen Mindestlohn und Änderungen der Zumutbarkeitsregelungen
bei Hartz IV vor. Zudem gilt es, einen einheitlichen
Branchenmindestlohn in der Leiharbeit einzuführen. Das vollständige
Positionspapier finden Sie auf der Internetseite www.sovd.de
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

Pressekontakt:
Kontakt:
Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de