Sommer, Sonne, Freizeitlook? – Der Sommer-Knigge für das Büro

Sommer, Sonne, Freizeitlook? – Der Sommer-Knigge für das Büro
Jürgen Hesse, Buchautor und Karriereberater
 

Nicht so
1. Freizeitlook: Auch wenn die Sonne noch so brennt, sich möglichst freizügig anzuziehen, ist keine gute Idee. Tanktops und Bermudas sind ebenso tabu wie Minirock und ein tiefes Dekolleté, denn so ein Aufzug untergräbt schnell die professionellen Kompetenzen.

2. Fußfallen: Flipflops sind je nachdem welche Modezeitschrift man befragt, mal in, mal out. Am Arbeitsplatz sind sie jedenfalls nicht gern gesehen. Generell wird offenes Schuhwerk mehrheitlich nur geduldet und dort wo Schutzkleidung getragen werden muss, ist das natürlich nicht nur eine Frage des Geschmacks.

3. Eisige Atmosphäre: Eis ist etwas Feines – besonders im Sommer. Doch wenn Vanille auf die Tastatur tropft oder Schoko trotz Kundentermin auf dem Hemd klebt, wird der Chef weniger begeistert sein. Also, das eisige Vergnügen lieber auf die Pause verschieben und mit Vorsicht genießen.

4. Klimawandel: Jeder Mensch hat ein anderes Temperaturempfinden. Gerade beim Einsatz von Klimaanlagen in Großraumbüros müssen Kompromisse geschlossen werden, damit weder Hitzeschlag noch Erkältung die Büroräume leer fegen. Wer gern beim offenen Fenster arbeitet oder den Ventilator auf höchste Stufe stellt, sollte immer darauf achten, dass er bei seinen Kollegen keinen Blättersturm auslöst.

5. Hitzekrank: Zu Schulzeiten der Hit, im Büroalltag zumeist ein unerfüllter Traum. Doch zu Hause bleiben und krank feiern, ist natürlich keine gute Lösung. Lieber den Chef nach der Möglichkeit von Arbeitszeitverlagerung fragen und sich dann mit den Kollegen absprechen. Denn jeder sollte mal früher Feierabend machen dürfen.

Besser so
1. Luftige Basics: Das Material macht’s. Locker sitzende Kleidung aus Leinen, Baumwolle oder Viskose versprechen luftigen Tragekomfort ohne nachlässig zu wirken.

2. Schweißstopper: Gerade im Sommer rinnt das Wasser aus allen Poren und sorgt unter Umständen für schlechte Gerüche. Daher ruhig ein Zweithemd-/bluse mit zur Arbeit nehmen und auch das Deo nicht vergessen.

3. Cooler Typ: Es kann so einfach sein, die Kollegen glücklich zu machen. Einfach mal Eis oder kalte Getränke mitbringen und alle zu einem kurzen Plausch im Pausenraum/-hof einladen. Vielleicht nimmt sich der Chef sogar ein Beispiel daran.

4. Luftikus: Einfache Regel – wer als erster ins Büro kommt, sollte zunächst einmal alle Fenster aufreißen, um die abgestandene Luft zu vertreiben. Die Kollegen werden es ihm danken.

5. Abschalten: Computer, Drucker, Faxgeräte, aber auch Kaffemaschinen etc. nur dann einzuschalten, wenn sie gebraucht werden, spart nicht nur Energie und Kosten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Thermik aus.

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