Soldan Moot bietet Einblick in anwaltliches Berufsrecht und Legal Tech

Richtig spannend wird es, wenn die Teilnehmer am 13. und 14. Oktober zu den mündlichen Verhandlungen in Hannover gegeneinander antreten. Ziel ist es, sich für die Finalrunden zu qualifizieren, die in diesem Jahr erstmals mit einem Viertelfinale beginnen. „Zusammen mit den Coaches erwarten wir rund 180 Teilnehmer. Damit bestätigt sich der Trend der vergangenen Jahre: Die Studierenden schätzen es, ihr erworbenes Wissen und Können in diesem praxisorientierten Wettbewerb unter Beweis zu stellen“, sagt Prof. Dr. Christian Wolf, der für die wissenschaftliche und organisatorische Leitung verantwortlich ist.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet wie in den Vorjahren die „Hannoversche Anwaltskonferenz“ am 12. Oktober im Institut für Anwalts- und Prozessrecht (IPA) der Leibniz Universität. Gleich zwei Vorträge beschäftigen sich in diesem Jahr mit „Legal Tech“ – einem Thema, das bislang noch nicht zum Kanon der herkömmlichen juristischen Ausbildung gehört. Darüber hinaus wird sich Prof. Dr. Christian Kirchberg, Präsident des Anwaltsgerichtshofes Baden-Württemberg, mit Tätigkeitsverboten nach § 45 BRAO und Prof. Dr. Volkert Vorwerk, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, mit dem neuen Werk- und Bauvertragsrecht auseinandersetzen.

Der Soldan Moot wird von der Soldan Stiftung zusammen mit der Bundesrechtsanwaltskammer, dem Deutschen Anwaltverein und dem Deutschen Juristen-Fakultätentag getragen. Ausgezeichnet werden der beste Klägerschriftsatz („Der Bundesrechtsanwaltskammer-Preis“), der beste Beklagtenschriftsatz („Der Deutsche Anwaltverein-Preis“), die beste mündliche Leistung in der Vorrunde („Der Deutsche Juristen-Fakultätentag-Preis“) sowie der Sieger im Finale („Der Hans Soldan-Preis“). Für das Gewinner-Team gibt es in diesem Jahr zudem eine besondere Jubiläums-Überraschung.