
Kreativität ist ihr Geschäft. Das Tätigkeitsgebiet eines Grafikers ist weitgefächert. Die Gestaltung von Printprodukten wie Broschüren, Anzeigen, Plakaten ist ebenso möglich wie die grafische Umsetzung von Webseiten. Durch die abwechslungsreiche Arbeit gewinnt das Berufsfeld an immer größerer Beliebtheit. Auch die Zahl der freiberuflichen Grafiker steigt kontinuierlich an.
Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, sind über 56.000 Freiberufler und gewerbliche Unternehmer in der Designwirtschaft tätig. Sie erzielen zusammen einen Umsatz von 18,8 Milliarden Euro. Mindestens ein Drittel des Gesamtumsatzes wird von Kleinstunternehmen und Freiberuflern mit einem Umsatz unter 2 Millionen Euro erzielt.
Freiberuflichkeit hoch im Kurs
Aus dieser Statistik wird ersichtlich, dass der Schritt in die Freiberuflichkeit immer attraktiver wird. Immer mehr Menschen möchten ihren eigenen unabhängigen Weg als Freiberufler gehen. Doch die Designwirtschaft ist hart umkämpft und die Auftragsakquise gestaltet sich zunehmend schwieriger.
Dieser harte Wettbewerb spiegelt sich auch in den Gehältern wider, die in den letzten Jahren besonders in der Designwirtschaft stark rückläufig sind. Doch dabei sind die Kosten, die auf einen Freiberufler zukommen, nicht zu unterschätzen. Das Honorar sollte dem Grafiker ermöglichen, berufliche und private Ausgaben wie Versicherungen und Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem fallen auch Kosten für ständige Weiterbildungen und Beobachtungen an, die für den beruflichen Erfolg in dieser Branche unverzichtbar sind.
Grafiker kämpfen mit langen Zahlungszielen
Doch gerade freiberufliche Grafiker haben es schwer, die Vergütung für ihre erbrachten Leistungen zeitnah zu erhalten. Oftmals legt der Auftraggeber Wert darauf, Einzelleistungen zu einem Leistungspaket zusammenzufassen. Infolgedessen vergeht oft einige Zeit, bis der Grafiker seine gesammelten Rechnungen stellen kann.
Liquiditätsengpässe geschickt umgehen
Diesen Liquiditätsengpass können Grafiker mithilfe von Factoring umgehen. Die Elbe Finanzgruppe hat mit Rechnung48 den deutschlandweit ersten Online Bezahlservice konzipiert. Rechnung48 kauft die offenen Rechnungen an. Innerhalb von 48 Stunden wird der Rechnungsbetrag abzgl. einer Servicegebühr von 3,97 % auf das angegebene Bankkonto ausgezahlt. In der Gebühr sind zusätzlich der Forderungsausfallschutz sowie das komplette Mahnwesen enthalten.