Social Media Strategie Greenpeace

Ziel der Kommunikationsstrategie von Greenpeace ist, mit Kampagnen Menschen zu
erreichen, die aktiv werden und auch andere zum Handeln mobilisieren. Um der Vielfalt
immer komplexerer Umweltprobleme gerecht zu werden, hat Greenpeace hierfür eine
eigene Kampagnen-Community „GreenAction“ gegründet. „Kampagnen können über diese
Plattform ständig und von allen wie in einem offenen Betriebssystem weiterentwickelt
werden“, so Claudia Sommer.

Einer der wirksamsten Umweltproteste im Bereich Social Media und einer der
erfolgreichsten Online-Feldzüge weltweit ist die Anfang 2010 lancierte Kampagne „Nestlé,
give the Orang Utan a break“. Mit einem Viralspot stellte Greenpeace Nestlé und die Marke
Kitkat an den Pranger. Die Botschaft: Nestlé nutzt für die Schokoriegel-Herstellung Palmöl
von einem Lieferanten, der Indonesiens Urwald rodet. Das Video wurde in diverse soziale
Netzwerke eingebettet und erreichte mehr als 1,5 Millionen Internetnutzer. Ãœber 250.000
Menschen konnte Greenpeace bewegen, gegen den Lebensmittelhersteller zu
protestieren. Die Nestlé-Facebook-Seite wurde dabei Hauptangriffspunkt für die Kritiker.
Für Nestlé ein PR-Debakel.

Welche Tools und welche Kanäle waren maßgeblich für den Erfolg der Online-Kampagne?
Wie erfolgte die Verbindung von Online-Mobilisierung zur Offline-Aktivität und zurück ins
Netz? Der PR Club Hamburg lädt Mitglieder und Interessierte aus Unternehmen,
Agenturen und Redaktionen zu dieser Veranstaltung ein.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des PR Club Hamburg e.V. und Hamburg@work e.V.
kostenfrei; von Nicht-Mitgliedern wird ein Gäste-Beitrag in Höhe von 30,00 Euro erhoben,
der am Empfang zu entrichten ist. Die Anmeldung erfolgt über:
http://www.otseinladung.de/event/6aebdeccf4