„Wer sich damit auseinandersetzt, legt seinen eigenen Willen für schwierige Zeiten fest. Er entlastet seinen Partner und die Kinder. Denn diese dürfen nicht automatisch Entscheidungen treffen. Ein weit verbreiteter Irrglaube“, sagt Winkler.
In einem kostenfreien E-Book hat sie die wichtigsten Punkte zu den Themen Betreuungs- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Zeit der Pflege/Elternunterhalt und Testament zusammengefasst:
1) Erstellen Sie eine Vollmacht nur für Personen, denen Sie hundertprozentig vertrauen.
2) Vollmachten bedürfen der Legitimation eines Rechtsanwalts oder Notars. Für Immobiliengeschäfte, Darlehen und Handelsgewerbe ist die notarielle Beglaubigung sogar zwingend.
3) Geben Sie die Vollmacht erst im Bedarfsfall heraus und lassen Sie sie im Vorsorgeregister für 15 Euro registrieren, um spätere Unklarheiten zu vermeiden. www.vorsorgeregister.de
4) Holen Sie sich beim Ausfüllen der Patientenverfügung Hilfe von einem Arzt oder dem Humanistischen Verband. www.patientenverfuegung.de
5) Erneuern Sie die Verfügung alle ein bis zwei Jahre. Denken Sie auch daran, dass eine öffentliche Person Ihre Einwilligungsfähigkeit bestätigen muss.
6) Behalten Sie die Finanzen der Familie im Blick und sorgen Sie mit entsprechenden Versicherungen vor. Meist sind Frauen diejenigen, die nach dem Tod des Partners verarmen.
7) Sind Sie vom Elternunterhalt betroffen, prüfen Sie Ihre Guthaben. Von Rechts wegen stehen Ihnen Freibeträge zu. Nehmen Sie im Bedarfsfall sofort einen Fachanwalt. www.elternunterhalt.org
8) Prüfen Sie, ob die gesetzliche Erbfolge bzw. das Testament mit Ihrem tatsächlichen Willen übereinstimmt. Neue Familienkonstellationen bergen möglicherweise ungewollte Überraschungen.
9) Wird Erbschaftssteuer fällig, bleibt das Einfamilienhaus dann unberücksichtigt, wenn der Ehepartner oder das Kind mindestens zehn Jahre die Immobilie als Hauptwohnsitz nutzt.
10) Erledigen Sie frühzeitig die vorangegangenen Tipps. Sprechen Sie in Ihrer Familie daüber und geben Sie diese Informationen weiter.
Das komplette E-Book können Sie hier kostenfrei downloaden: http://www.institut-generationenberatung.de/wp-content/uploads/2013/03/E-book-Altersvorsorge.pdf
Weitere Informationen unter:
http://www.institut-generationenberatung.de/