Siemens Healthcare-Sparte steht beim neuen PET/MRT-Ganzkörper-Scanner womöglich Patentstreit bevor: Biotech-Unternehmen Mivenion fordert Lizenzgebühren für verwendetes Patent

24. September 2012 – Das mittelständische
Biotech-Unternehmen Mivenion fordert von der Healthcare-Sparte des
Siemens-Konzerns Lizenzgebühren für die Verwendung eines Patents, das
beim neuen Siemens PET/MRT-Ganzkörperscanner zum Einsatz kommt. Das
vom Europäischen Patentamt seit Mitte September bestätigte Patent für
„Bildgebungsdiagnostik durch Kombination von Kontrastmitteln“ sei das
„Herz des Verfahrens“ des Siemens-Geräts zur medizinischen
Früherkennung erklärte Mivenion-Chef Michael Schirner gegenüber dem
Wirtschaftsmagazin –impulse– (Ausgabe 10/2012, EVT 27. September).
Siemens prüfe die Relevanz des Patents, heißt es aus dem Münchner
Konzern.

Bei dem neuen PET/MRT-Ganzkörperscanner ist es erstmals gelungen,
die beiden bildgebenden Verfahren zu kombinieren. Von dem rund fünf
Millionen teuren Gerät könnten in den kommenden zehn Jahren mehrere
Tausend verkauft werden. Bei einer üblichen Lizenzgebühr zwischen
zwei und acht Prozent geht es für Mivenion um etliche Millionen.

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