Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die schnelle Handlungsfähigkeit des UN-Sicherheitsrats hinsichtlich der Konflikte in Libyen und der Elfenbeinküste gelobt. „Ich denke, es gab hier eine klare Entscheidung“, sagte Ischinger am Donnerstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Zu mehr Militäreinsätzen des Westens werde das in Zukunft aber nicht führen. Andererseits unterstrich er auch die Problematik solcher Einsätze: „Richtig ist sicher, dass jeder Militäreinsatz, auch der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mandatierte Militäreinsatz, immer problematisch ist“. Zudem wisse man, dass ein Militäreinsatz alleine nicht ausreiche, so Ischinger weiter. Es käme auch auf die Frage des Wiederaufbaus an, wofür es erheblicher finanzieller Mittel bedürfe, um die humanitären Notlagen vor Ort zu beseitigen.
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