Senioren-Union und Junge Union kritisieren hohe Abtreibungszahlen / „Generationenübergreifende“ Erklärung der Vorsitzenden Otto Wulff und Philipp Mißfelder zum Schutz des Lebens

Vor dem Hintergrund von noch immer rund 1000
Abtreibungen täglich in Deutschland haben die Bundesvorsitzenden der
Senioren-Union und Jungen Union, Otto Wulff und Philipp Mißfelder,
die Politik zum Handeln aufgefordert. In einer gemeinsamen Erklärung,
die heute in Berlin veröffentlicht wurde, erinnerten die beiden
CDU-Politiker ihre Partei zugleich an deren christliches Leitbild und
betonten auch das konsequente Verbot aktiver Sterbehilfe.

Anlass für dieses demonstrativ „generationenübergreifende
Bekenntnis“ der beiden Unions-Politiker ist der „Marsch für das
Leben“ ( www.marsch-fuer-das-leben.de ), zu dem am 18. September in
Berlin der „Bundesverband Lebensrecht e.V.“ (BVL) aufgerufen hat.

Wulff und Mißfelder würdigten in einer Botschaft an die Teilnehmer
das „wichtige Engagement“ der zumeist christlichen Gruppen. Beide
CDU-Politiker erklärten: „Angesichts von rund 1000 noch nicht
geborener Kinder, die jeden Tag in Deutschland durch Abtreibung
getötet werden, sehen Junge Union und Senioren-Union für die Politik
großen Handlungsbedarf.“ So dürften werdende Mütter, die eine
Abtreibung in Betracht zögen, nicht allein gelassen werden. Der
Mutter müsse eine umfassende Beratung zur Seite gestellt werden, die
sie in einer Entscheidung für das Kind bestärke.

„Als Bundesvorsitzende stehen wir beide persönlich zum Schutz des
ungeborenen Lebens“, versicherten die Chefs von Senioren-Union und
Junger Union den Teilnehmern des Protestmarsches. Der Schutz des
Lebens umfasse aber auch „das konsequente Verbot von aktiver
Sterbehilfe alter und kranker Menschen“, betonten Wulff und Mißfelder
weiter.

Ihre eigene Partei erinnerten beide CDU-Politiker daran, dass sich
aus dem „C“ des Parteinamens eine „besondere Verpflichtung“ in
elementaren Fragen der Ethik ergebe: „Abtreibungen, Experimente mit
menschlichen Embryonen sowie auch die Präimplantationsdiagnostik
widersprechen unserem christlichen Verständnis von der
unveräußerlichen Würde des Menschen.“

Wulff und Mißfelder bekannten sich ausdrücklich „zum Glauben an
Gott, zum christlichen Menschenbild und zur Familie“. Beide
Mitglieder der CDU-Bundesführungsebene ließen keinen Zweifel daran:
„Das christliche Menschenbild bedeutet für uns klar, dass der Mensch
ein Abbild Gottes ist.“

Den Teilnehmern den Marsches wünschten Wulff als zugleich auch
Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und Mißfelder als Mitglied des
CDU-Präsidiums „Gottes Segen“: „Gehen Sie selbstbewusst und bei aller
Trauer über die viel zu hohen Abtreibungszahlen in Deutschland auch
mit christlichem Optimismus durch die Straßen unserer Hauptstadt.“

Pressekontakt:
Dirk Hülsenbeck, Tel. (030) 220 70 – 446, dirk.huelsenbeck@cdu.de