Menschenleben sind bei Erdbeben besonders durch das Versagen von Industrieanlagen gefährdet, die aufgrund großräumiger potenzieller Schadensauswirkungen ein sehr hohes Schadensrisiko haben – viele Menschen kommen bei Erdbeben auch durch den Einsturz von Brücken und Hochbauten ums Leben.
Die Anwendung von Erdbebennorm DIN 4149:2005 und EC 8 ist akademisch und kompliziert, daher haben viele Tragwerksplaner eine große Hemmschwelle, diese anzuwenden. Bei internationalen Lieferungen wird häufig ein Erdbebennachweis verlangt. Der Leitfaden 2012 des Verbandes der chemischen Industrie für erdbebensicheres Auslegen von Industrieanlagen wird vorgestellt.
Das Seminar Erdbebensicheres Bauen für Tragwerke im Anlagenbau, Hochbauten und Brücken nach DIN 4149/EC8 des Haus der Technik am 10. März 2014 und 2. Juni 2014 in Essen informiert Tragwerksplaner und Bemessungsingenieure über Berechnungsverfahren für den Erdbebennachweis. Der Experte Prof. Dr.-Ing. Peter Knödel, Ingenieurbüro Dr. Knödel, Ettlingen vermittelt Kenntnisse über die Erdbebeneinwirkung auf Industrieanlagen und Bauwerke – von der geologischen Erdbebenentstehung, über die ingenieurgemäße Beschreibung von Erdbebenlasten bis hin zu Grundlagen der Baudynamik.
Fallbeispiele und Praxistipps geben Tragwerksplanern und Bemessungsingenieuren praxisorientierte Unterstützung bei Fragen der Auslegung. Der VCI-Leitfaden 2012 „Der Lastfall Erdbeben im Anlagenbau“ wird vorgestellt.
Die Veranstaltung richtet sich an
Tragwerksplaner, Bemessungsingenieure, die Erdbebennachweise für Bauwerke und Industrieanlagen erstellen
Mehr Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V.
unter information@hdt-essen.de
Tel. 0201/1803-1, Frau Wiese, Fax 0201/1803-346 oder direkt unter
http://www.hdt-essen.de/Bauen-Erdbebensicher_Seminar_W-H040-03-440-4
Weitere Informationen unter:
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