Der erfolgreiche Abschluss von IT-Projekten scheitert vielfach an ungenügend operationalisierten Projektziele, unvollständig formulierten Anforderung sowie unmethodischem Vorgehen. Neue Vorgehensmodelle wirken dem entgegen. Sie führen IT-Projekte planmäßig unter Berücksichtigung von Kosten und Zeit sowie Funktion zu einem erfolgreichen Abschluss. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der Mittelständler CIS zu einer Schulung zum „Certified Scrum Master“ entschlossen.
Im Zusammenhang mit Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Prozesse der Softwareentwicklung so komplex sind, dass sie sich im Vorfeld weder in große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte unterteilen lassen. Somit erscheint es produktiver, wenn sich ein Team innerhalb eines festen äußeren Rahmens selbst organisiert. Dieses selbstorganisierte Team übernimmt dabei gemeinsam mit dem Product Owner die Verantwortung für die Fertigstellung der Aufgabenpakete. Ziel ist es, den Kunden Funktionalitäten bereits nach kurzer Zeit präsentieren zu können.
Vor dem Hintergrund des agilen Manifestes, an dem sich auch Scrum orientiert, setzt CIS auf seine Mitarbeiter. Individuen und Interaktionen gelten mehr als Prozesse und Tools. Claudia Lorenz und Mathis Christian, die die Idee hinter Scrum mit nach Essen-Kupferdreh gebracht haben, sehen die Mitarbeiter als wichtigstes Element, wenn es um den Erfolg dieser Methode geht. „Die letzte Mitarbeiterbefragungen ergab, dass unsere Mannschaft einen überdurchschnittlichen Teamzusammenhalt aufweist und die Bereitschaft zur Ãœbernahme von Verantwortung sehr hoch ist. Die ideale Voraussetzung, für die Nutzung dieses Vorgehensmodells der agilen Softwareentwicklung“, erläutert Mathis Christian; Projektleiter Scrum.
„Die Geschäftsführung unterstützt im vollen Umfang die Einführung von Scrum mitsamt den daraus resultierenden Veränderungen, die sicherlich einen Change-Management-Prozesse im Unternehmen nach sich ziehen wird“, ergänzt Geschäftsführerin Claudia Lorenz.
