Der Botschafter der Schweiz bei den Vereinten Nationen (UN), Paul Seger, hat die Arbeit des UN-Sicherheitsrates gerügt. Sowohl im Falle Syrien als auch in der Krise im Gazastreifen habe der Sicherheitsrat versagt, sagte Seger. „In Syrien sterben täglich Menschen, anderen kommt keine humanitäre Hilfe zu, während der Rat Verfahrensfragen hin- und herwälzt“, monierte Seger in einer offenen Debatte des Sicherheitsrates. Er hoffe, dass die Sicherheitsratsmitglieder seinen Appell in einem konstruktiven Sinne aufnehmen, so Seger, der gleichzeitig daran erinnerte, dass der UN-Sicherheitsrat sein Mandat auf Geheiß der gesamten UN-Mitglieder ausführt. Seger fordert unter anderem, dass das UN-Gremium künftig besser mit dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zusammenarbeitet und den ICC mit einer Untersuchung der Situation in Syrien beauftragt.
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