Schneller shoppen mit“girogo“

Die Westfalen AG, Münster, rüstet ihr Tankstellennetz auf das zukunftsweisende kontaktlose Bezahlsystem „girogo“ um. In der zweiten Jahreshälfte werden alle 260 Westfalen- und Markant-Tankstellen in Nordwestdeutschland mit den erforderlichen Terminals und Softwares ausgestattet. „Die „girogo“-Umrüstung realisieren wir im Rahmen einer Kooperation mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband“, erläutert Joachim Burbank, Leiter Card-Service bei der Westfalen AG. Als Exklusiv-Partner des Berliner Verbands ist das mittelständische Familienunternehmen der erste Tankstellenbetreiber, der sein komplettes Netz auf „girogo“ umgestellt haben wird.

Der große Nutzen von „girogo“: Dank einer kleinen technischen Erweiterung des Girokarten-Chips kann der Kunde demnächst an der Tankstellenkasse fast im Vorbeigehen bezahlen. Dadurch werden Bezahlvorgänge deutlich schneller und bequemer abgewickelt; die Schlangen an den Kassen verkürzen sich. Die Girokarte muss nicht ins Lesegerät eingeschoben, sondern lediglich vor ein spezielles Gerät an der Kasse gehalten werden. Damit keine unberechtigten Zahlungen erfolgen, ist das nur in bis zu vier Zentimetern Abstand möglich. Die Datenübertragung zwischen Kasse und Karte erfolgt per Funk, wobei die Daten verschlüsselt ausgetauscht werden.

„Das kontaktlose Bezahlen eignet sich zunächst nur für Kleinbeträge, die bislang bar oder per Geldkarte bezahlt werden“, weiß Burbank. „Also beispielsweise für Zigaretten, Zeitung, Kaffee oder Brötchen.“ Nutzer der „girogo“-Karten können Beträge bis zu 20 Euro ohne Geheimnummer oder Unterschrift bezahlen. Dafür muss ein Guthaben von maximal 200 Euro geladen werden. 2014 sollen auch größere Beträge über das kontaktlose Bezahlsystem möglich sein, dann aus Sicherheitsgründen aber unter Eingabe des PIN-Codes.

Weitere Informationen unter:
http://www.westfalen-ag.de