Schlichten ist besser als Richten: BBA bildet wieder zertifizierte Mediatoren aus

Schlichten will gelernt sein: Damit ein Mediator erfolgreich eine vermittelnde Haltung einnehmen und eine Beilegung eines Konfliktes herbeiführen kann, muss er genau wissen, was er zu tun hat. Denn Mediation folgt festen Regeln, die von der Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Positionen bis hin zur Abschlussvereinbarung reichen.

Fundierte Kenntnisse dieser Methode vermittelt der Lehrgang „Zertifizierte/-r Mediator/-in in der Immobilienwirtschaft“, den die BBA ab dem 04. Dezember 2014 erneut anbietet. Die praxisorientierte Ausbildung deckt sämtliche Aspekte des Mediationsverfahrens unter besonderer Berücksichtigung immobilienwirtschaftlicher Themen ab. Der Lehrgang ist modular aufgebaut. Teilnehmer, die eine Einführung in die Mediation bekommen wollen, können den Einführungskurs (Modul 1-3) buchen. Die Grundausbildung umfasst insgesamt sieben Module. Wer die Gesamtausbildung mit allen zehn Modulen und 200 Ausbildungsstunden absolviert, erwirbt den Titel „Mediator/-in in der Immobilienwirtschaft (BBA)“ und erhält ein Zertifikat nach den Richtlinien des Mediationsgesetzes und des Bundesverbandes der Mediatoren.

Die Ausbildung richtet sich an eine breite Zielgruppe von Fach- und Führungskräften aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Eine Voraussetzung sollten sie auf jeden Fall mitbringen, so Grit Soschinski, die bei der BBA den Lehrgang konzipiert hat: „Die Teilnehmer sollten kommunikative und soziale Fähigkeiten mitbringen – alles Weitere können sie bei uns lernen.“