Die Konstruktion nutzt hier den sogenannten „konventionellen“ Weg, der mehr als systematisiertes Bauen, die Realisierung freier Formen ermöglicht. Vereinfacht gesagt wird dabei mit rohen Grundmaterialien, Sperrholz, Leim und Farbe gearbeitet, was viel handwerkliches Können erfordert, aber auch zu sehr individuellen Lösungen führt.
Die fließenden Formen und homogenen Wandoberflächen einerseits, die roten Kontrapunkte andererseits und die gleichzeitige massive Präsenz der Deckenformation machten den Stand bedeutend und wahrnehmbar.
Logo und Kernbotschaften, begleitend zur bodenständigen Produktschau, transportierten die beiden hängenden großformatigen LED-Wände über Kopf. Bei allem Volumen wirkte der Stand dadurch doch überschaubar, durchlässig und didaktisch strukturiert im Sinne der Kundenansprache.
Dank der zeitgemäßen Halleninfrastruktur war die Verfügbarkeit von ausreichend vielen Deckenbefestigungen auch unproblematisch. Statisch berechnet und nachgewiesen werden musste die Konstruktion trotzdem. Da steigen die Anforderungen der Messegesellschaften kontinuierlich, weil
sich im Zuge der in den letzten Jahren entwickelten „Bannerkultur“ die Gesamtbelastungen der Hallendecken vervielfacht haben.