Schaffe, Schaffe, Häusle baue.

Schaffe, Schaffe, Häusle baue.

Seit dem 8. August 2002 ist im Hochschulrahmengesetz die Einführung des Bachelor- und Master-Systems fest verankert worden. Seitdem sind dies die gängigen Abschlüsse an deutschen Hochschulen und es stellt sich immer mehr heraus: Studieren kann teuer sein.

Wer einen Master-Abschluss machen möchte braucht in der Regel ein prall gefülltes Sparschwein. Zwischen 10.000 und 80.000 Euro kann beispielsweise ein MBA-Studium an einer Business School kosten – Lebenshaltungskosten noch nicht mit eingerechnet. Doch es gibt intelligente Mischkonzepte oder volle Graduierten-Stipendien, welche die projektgebenden Unternehmen bezahlen. Recherche lohnt sich also.
Das wissen Studierende in Deutschland spätestens seit Einführung der Studiengebühren in einigen Bundesländern. Und: Private Master- und MBA-Programme kosten ein Vielfaches der durchschnittlichen Gebühren für Bachelor oder Master-Programme an staatlichen Hoschschulen. Zwischen 10.000 und 80.000 Euro kann so schonmal ein MBA an einer renommierten Business School verschlingen. Wohl dem, der gespart hat.

Gewöhnliche Finanzierung
Um das Master-Studium finanzieren zu können, bieten viele Business School ihren Studierenden neben einem Studienvertrag gleichzeitig auch einen Kreditvertrag an. Business Schools wie die WHU in Vallendar oder die EBS in Wiesbaden listen in ihren Internetauftritten sogar die Bankhäuser auf, mit denen Kooperationen zur Studienfinanzierung bestehen. Kein Wunder, müssen doch hier die Studierenden für 12-15-monatige Vollzeitprogramme tief in die Tasche greifen und zwischen 33.000 und 35.000 Euro berappen. Dabei liegen laut Staufenbiel MBATrends-Studie 2011/12 die Kosten für ein durchschnittliches MBA-Programm in Deutschland bei etwa 20.000 Euro.

Außergewöhnliche Finanzierung
Einen anderen Weg der Finanzierung geht man an der SIBE der Steinbeis-Hochschule Berlin: Denn das Konzept des berufsintegrierten Studiums sieht die Beschäftigung von 24 Monaten bei einem projektgebenden Unternehmen vor. Die Studierenden sollen in dieser Zeit für das Unternehmen einen realen ökonomischen Mehrwert erwirtschaften. Dafür erhalten diese monatlich ein individuell vereinbartes Graduiertenstipendium oder beziehen bei einer schon bestehenden Festanstellung weiterhin ihr volles Gehalt. Im Falle eines Graduiertenstipendiums wird das Gros der Gebühren von den Unternehmen übernommen.
Somit bleiben den Studierenden üblicherweise Kredite erspart und darüber hinaus können Sie mit dem Graduiertenstipendium in aller Regel ihre Lebenshaltungskosten bestreiten, Berufserfahrung sammeln und die erlernte Theorie in einem innovativen Zukunfts- und Wachstumsprojekt anwenden.

Ein Gewinn für beide Seiten: Unternehmen und Studierende.
Vor allem wenn man eine der Hauptsorgen von Bacheloranden betrachtet die das Magazin UNICUM anlässlich des 10. Jahrestages der Bacheloreinführung formuliert: »Praxisorientierter soll der Bachelor-Studiengang sein, wobei viele Studenten den Praxisbezug innerhalb ihres Studiums vermissen. Dazu kommt die Angst mit einem Bachelor-Abschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht punkten zu können«.

Bildrechte: coresince84 / photocase.de

Weitere Informationen unter:
http://www.steinbeis-sibe.de