Save the Children: Der historisch höchste Finanzierungsappell der UN für die Syrien-Hilfe ist der Preis für ein kollektives politisches Versagen, den Konflikt zu beenden!

Die unabhängige Kinderrechtsorganisation Save the
Children begrüßt den historisch höchsten UN-Appell zur Finanzierung
der humanitären Hilfe und erneuert die Forderung nach sofortigem,
uneingeschränktem Zugang für Hilfsorganisationen in alle Regionen
Syriens.

„Der heutige UN-Appell ist der Preis, den wir für unser
kollektives Versagen, den Konflikt mit politischen Mitteln zu
beenden, zahlen müssen. Geld allein reicht aber nicht. Die
internationale Gemeinschaft muss endlich handeln und für den
uneingeschränkten Zugang zu Hilfe in allen Regionen Syriens sorgen.
Das hat höchste Priorität! Die syrischen Kinder sind die eigentlichen
Opfer des Konflikts. Immer mehr Mädchen und Jungen werden getötet,
verletzt und müssen fliehen, um zu überleben“, betont Kathrin
Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.

Laut dem jüngsten UN-Bericht wird wöchentlich in Syrien ein
Massaker verübt. Der Konflikt hat bisher schon 80.000 Menschenleben
gefordert, unter ihnen viele Kinder. „Nichts kann die Grausamkeiten,
die die Mädchen und Jungen erleben mussten, wieder rückgängig machen.
Was wir tun könnten, ist zu helfen. Dazu benötigen wir sofortigen,
ungehinderten Zugang nach Syrien“, fordert Kathrin Wieland.

Save the Children ist in Jordanien, im Libanon, im Irak und unter
schwierigsten Bedingungen in Syrien im Einsatz, trotz des
komplizierten Zugangs zu den betroffenen Regionen. Viele Gebiete
können jedoch gar nicht erreicht werden. Die Kinderrechtsorganisation
sorgt u.a. für Lebensmittel, Haushaltsartikel und hilft besonders den
Kindern, ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.

Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Claudia Kepp
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