Wie entsteht ein Katalog? Was tut Rajapack, um im Google-Ranking auf einer Top-Platzierung zu stehen? Welche Vertriebskanäle gibt es? Was macht einen guten Verkäufer aus? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen der 12. und 13. Klasse der Heimschule Lender am deutsch-französischen Entdeckungstag. Zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Petra Dollhofer nutzten die Jugendlichen die Einladung von Rajapack, um einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Versandhändlers zu bekommen.
Kulturelle Vielfalt als Vorteil nutzen
Getreu dem diesjährigen Projektmotto „Französisch, dein Weg zum Erfolg“ begann der Entdeckungstag bei Rajapack mit einer kurzen Firmenpräsentation auf Französisch. Anschließend diskutierten die Schülerinnen gemeinsam mit Delphine Jean, Marketing Direktorin bei Rajapack, selbst gebürtige Französin, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Nationen. Schnell war sich die Gruppe einig, dass Franzosen beispielsweise ein anderes Zeitverständnis als Deutsche haben. „Wichtig ist es, dass wir uns dessen in unserer täglichen Arbeit bewusst sind – und unsere kulturelle Vielfalt als Vorteil nutzen“ fasst Jean zusammen.
Vom Pappkarton bis zum Polsterkissen: die Praxisprobe
Bei einem anschließenden Rundgang erhielten die Schülerinnen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche bei Rajapack. So erfuhren sie beispielsweise im Produktmarketing wie das Aushängeschild des Versandhändlers – ein Katalog entsteht oder was man für ein gutes Ranking in Suchmaschinen tun kann. Zudem informierte Rajapack-Vertriebsdirektor Ralf Kreuzer die Jugendlichen über die verschiedenen Vertriebskanäle und die Aufgaben eines Verkäufers: „Ein guter Verkäufer zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er seine Produkte in- und auswendig kennt. Er sollte außerdem kommunikationsstark und ein bisschen extrovertiert sein sowie gut auf Menschen eingehen können.“
Im Musterlager konnten die Schülerinnen anschließend eine Auswahl an Produkten in Augenschein nehmen – und gleich ausprobieren. So bauten die Schülerinnen Flaschenverpackungen zusammen und schweißten selbstständig einen Beutel. Das Polsterkissen Instapak Quick RT löste bei den Schülerinnen das größte Interesse aus. „Dieses Polsterkissen schützt nicht nur optimal, sondern eignet sich sicherlich auch hervorragend als Fußwärmer“, lacht Dreizehntklässlerin Julia Köninger. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele verschiedene Verpackungen es gibt und welche Arbeit dahinter steckt.“
Ein wegweisender Besuch
Rajapack nahm bereits zum zweiten Mal am deutsch-französischen Entdeckungstag teil, während er für die Heimschule Lender eine Premiere darstellte. Bei Rajapack ist man von den Vorteilen des Projekts überzeugt: „Wir bieten jungen Menschen die Gelegenheit, einen Einblick in unsere Arbeit zu erhalten und lernen sie zugleich kennen“, sagte Harald Schönfeld, Generaldirektor bei Rajapack. „So können wir gut ausgebildete Fachkräfte auf uns aufmerksam machen – und sie vielleicht später als Mitarbeiter für unser Unternehmen gewinnen.“ Auch auf Seiten der Heimschule Lender stieß der Projekttag auf positive Resonanz: „Unser Besuch bei Rajapack hat unsere Erwartungen übertroffen“, so Petra Dollhofer. „Es war schön zu sehen, dass Französischkenntnisse im Berufsalltag ein echter Vorteil sein können – vor allem, wenn man sich in einem internationalen Unternehmen bewerben möchte.“
Der deutsch-französische Tag wurde erstmals 2003 vom französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder ausgerufen. Er steht unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amts und des Ministère des Affaires Etrangères et européennes (französisches Außenministerium). Ziel der Initiative ist es, Schülern der Klassen 7 bis 13 in Deutschland und der Klassen 6e bis Terminale in Frankreich den Berufsalltag des Nachbarlandes näher zu bringen sowie das Interesse an Sprache und Kultur zu wecken.