SAP Einführung bei Aluminiumschmelzwerk Oetinger

SAP Einführung bei Aluminiumschmelzwerk Oetinger

Saarbrücken, Weißenhorn: Dezember 2011. Das Aluminiumschmelzwerk Oetinger mit Hauptsitz in Weißenhorn blickt auf erfolgreiche Einführung von SAP ERP mit der PIKON Deutschland AG zurück. Im Zuge der Einführung von SAP ERP wurden Teile der Geschäftsprozesse angepasst, Altsysteme abgelöst, Non-SAP Systeme in SAP ERP integriert die Prozessfertigung eingeführt und Abläufe harmonisiert.
Die Treiber dieses Projektes lassen sich so beschreiben: Zum einen passte SAP ERP im Standard nicht vollständig zu den Prozessen von Oetinger, zum anderen war unter Beibehaltung der traditionellen Handarbeit im Kernproduktionsprozess einer weiteren Effizienzsteigerung Grenzen gesetzt. Diese Verbesserungen im Produktionsprozess und die Einführung eines integrierten ERP-System, waren die Aufgabe, vor der IT-Leiter Karl Dieing Anfang 2010 stand.
Die bisher isolierten und auf verschiedene Systeme verteilten Prozesse wurden zu einem integrierten Gesamtprozess zusammengeführt. Durch die Verwendung der WebDynpro-Technologie konnte die Anwenderfreundlichkeit stark verbessert werden, ohne dass der SAP Standard verlassen wurde. Um die Erfordernisse von täglich schwankenden Metallpreisen und unterschiedlichen Materialqualitäten abzubilden, wurden eine chargenbasierte Bestandführung und Materialbewertung eingeführt. Spezielle Anforderungen der Branche, wie etwa die Gattierung, wurden durch AddOns eines Partnerunternehmens abgedeckt und mittels der Einstellungen des ECC unterstützt.
Zitat: „Durch die Lösungsansätze der PIKON AG haben wir unsere sehr individuellen Prozesse in SAP abbilden können.“
Der Erfolg dieses Projektes zeigt zweierlei Dinge. Zum einen hängt mehr noch als früher der Erfolg eines SAP Projektes von der frühzeitigen Einbindung der Anwender und der konsequenten Berücksichtigung deren Bedürfnisse bei Konzeption und Realisierung ab. Zum anderen wird deutlich, dass sich SAP ERP auch in Branchen mit sehr speziellen Anforderungen einführen lässt, wenn zukunftsweisende Technologien genutzt werden und die Beratung nicht nur SAP kann, sondern auch die Sprache der Geschäftsprozesse spricht.

Weitere Informationen unter:
http://www.oikon.com