Sachsen-Anhalt: Haseloff hat Verständnis für Unmut in einigen Flutgebieten

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat Verständnis dafür, dass in einigen vom Hochwasser betroffenen Orten Unmut laut wird. Die Attacke auf Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Donnerstag in Köthen kritisierte er allerdings. „Viele Menschen sind sehr stark betroffen, das ist eine erhebliche Belastung. Ich habe Verständnis, wenn man in existenzieller Not seine Emotionen zum Ausdruck bringt – allerdings nicht mit Gewalt“, sagte Haseloff der „Mitteldeutschen Zeitung“. Die Landesregierung tue das Mögliche: „Wir können uns nur aufreiben und nach bestem Wissen und Gewissen handeln.“ Vorwürfe aus Aken (Anhalt-Bitterfeld), die Regierung habe sich nicht genügend für die Stadt eingesetzt, wies er zurück. „Wir kämpfen um jeden einzelnen Ort“, sagte Haseloff der Zeitung.