SAB Kambachsmühle: Sicherung von 
140 Arbeitsplätzen angestrebt

Laut Beschluss vom 31. Januar 2011 wird der Erfurter Fachanwalt für Insolvenzrecht bis zur Entscheidung über die Verfahrenseröffnung den Betrieb fortführen. Im Zuge dessen prüft Rolf Rombach, ob eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Stahl- und Anlagenbau Kambachsmühle GmbH vorliegt.

„Ziel ist es, das Unternehmen zu sanieren und die Arbeitsplätze am Standort zu sichern. Ob ein Insolvenzplanverfahren angestrebt wird, ist noch nicht entschieden“, so Sanierungsexperte Rombach. Das Hauptaugenmerk seiner Arbeit liegt derzeit auf der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Rolf Rombach hat bereits Kontakt mit Lieferanten und Kunden aufgenommen. „Zulieferer und Abnehmer haben mir versichert, dass sie die qualitativ hochwertige Arbeit und die Vertragstreue des Unternehmens sehr schätzen.“ Aus diesem Grund sicherten diese im Zuge des Insolvenzverfahrens ihre volle Unterstützung zu.

Bei dem Thüringer Unternehmen sind zurzeit 140 Mitarbeiter angestellt. „Die Stahl- und Anlagenbau Kambachsmühle GmbH beschäftigt hochqualifizierte Mitarbeiter. Darauf hat das Unternehmen immer großen Wert gelegt. Die Mitarbeiter stellen noch immer ein wesentliches Kapital der Gesellschaft dar, das ich für die Zukunft sichern möchte“, sagte Rolf Rombach weiter.

Als mittelständisches Unternehmen führt die Stahl- und Anlagenbau Kambachsmühle GmbH vor allem Fertigungen und Montagen von Anlagen der Energie- und Umwelttechnik, der Kali- und Salzindustrie und des verfahrenstechnischen Anlagenbaus aus. Die in- und ausländischen Auftraggeber sollen auch weiterhin als Kunden gehalten werden.