
Burkhard Graf Beissel übernahm im Jahr 2001 das Schloss von seinem Vater Albrecht. Das historische Areal mit über 160 Hektar Fläche hat eine traditionsreiche Geschichte. Den Grundstein des Gebäudes bilden über 800 Jahre alte gotische Mauern. Mehrere Besitzerwechsel und Sanierungen später stellt das Schloss heute einen Besuchermagnet für Tourismus und Wirtschaft im Herzen der Oberpfalz dar.
Räumlichkeiten für jeden Anlass
Das Schloss bietet verschiedene Räume für jeden Bedarf: Von einem Feststadl mit Sitzplätzen für bis zu 400 Personen über einen Ritterkeller mit historischem Gewölbe bis hin zum Schlosscafé, das einen Panoramablick über die Oberpfälzer Landschaft bietet – überall feiern die Besucher in besonderer Atmosphäre.
Burkhard Graf Beissel von Gymnich ist überzeugt: „Die Schlosskulisse vermittelt eine Romantik, die nicht jeder hat.“ So besuchen den Weihnachtsmarkt mit seinen 120 Ständen jährlich über 30.000 Besucher. Der romantische Markt bietet nicht nur die Möglichkeit, traditionelle Handwerkskunst zu bestaunen, sondern zudem ein umfassendes Programm mit mehr als 30 Vorführungen am Tag. Andere Highlights sind die Gartentage mit über hundert Ausstellern und vielen Fachvorträgen sowie das diesen Monat erstmals stattfindende Schlossfestival.
Raum für die Oberpfälzer Wirtschaft
Mit seinem Tagungs- und Seminarraum lockt das Schloss Guteneck Unternehmen aus der ganzen Oberpfalz an. Er befindet sich in einer lichtdurchfluteten Galerie und bietet Platz für bis zu 30 Personen. Auch die anderen Räumlichkeiten werden gerne für Seminare und Vorträge gebucht. „Ein ruhiges, gehobenes Ambiente und eine außergewöhnliche Lage – das ist das Erfolgsrezept von Schloss Guteneck“, so Christoph Aschenbrenner. Graf Beissel von Gymnich sieht hier große Chancen: „Ich möchte in Zukunft den Bereich Seminare stärker beleben.“ Schließlich sei das Schloss ein ruhiger Standort, der einen Rückzugsraum für seine Besucher biete. Bei mehrtägigen Seminaren können bis zu 22 Personen in den Gemäuern des Schlosses übernachten.
Ende Mai diesen Jahres wurde es auf Schloss Guteneck doch einmal lauter: Das Anwesen war Austragungsort der ersten offiziellen Bayerischen Meisterschaften in den Highland Games. Bei diesem schottischen Wettbewerb messen sich die Teams in Disziplinen wie Strohsackhochwurf und Hufeisenwerfen. „Die Dudelsackmusik war auf dem ganzen Gelände zu hören“, so Graf Beissel.
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