Robert Bosch GmbH setzt auf proficl@ss

Mit den Datenstrukturen, an deren Grundlagenmodell nicht nur der Zentralverband Elektroindustrie e.V. (ZVEI), sondern auch verschiedene Hersteller und Bosch selbst mitgearbeitet haben, wird die Übermittlung und Nutzung von Produktdaten zum Handel erheblich vereinfacht. Da viele Großhändler ebenfalls BMEcat-proficl@ss-Daten zur Betankung von Shop-Systemen und eProcurement-Lösungen sowie zur Herstellung von Print-Katalogen nutzen, können die von Bosch übermittelten Produktinformationen und Artikelbeschreibungen reibungslos und in der Regel ohne jegliche Rückfrage und Abstimmung übernommen werden. Dies gilt besonders bei Preisupdates oder Veränderungen der Artikeldetails.

Durch die Verwendung von BMEcat-proficl@ss Daten reduzieren sich beim Handel als auch bei Bosch somit sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Aufwand erheblich. Hinzu kommt für Bosch ein deutlicher Kundenbindungsvorteil. Weil die Daten leichter als bisher zu nutzen und einfach in Online-Plattformen zu übertragen sind, werden diese in Katalogen auch häufiger genutzt, was eine Ausdehnung des Absatzes bedeuten kann.

Um Produktdaten in BMEcat-proficl@ss zu erstellen, nutzt der Bosch-Bereich Elektrowerkzeuge eine Datenbank, aus der heraus auch die Klassifikation nach ETIM, dem Standard für die Elektroindustrie, erstellt wird. Da proficl@ss und ETIM bereits seit mehreren Jahren eng zusammenarbeiten und ETIM im Bereich der Elektrowerkzeuge die Klassifikation von proficl@ss übernimmt, ist die Erstellung beider Standards aus einer Datenquelle sehr einfach.

Parallel dazu ist auch möglich, automatisch die eCl@ss Klassen-ID aus der proficl@ss-Klasse abzuleiten. Hierbei gilt: Während proficl@ss und ETIM komplett mit Klassen und Merkmalen übermittelt werden, verlangt eCl@ss, eine branchenübergreifend Initiative der Industrie, nur eine Klassen-ID ohne Merkmale.

Aus dem MasterBMEcat-proficl@ss kann darüber hinaus eine Excel-Datei erzeugt werden, mit der auf Anforderung alle Kunden versorgt werden, die noch keinen BMEcat verarbeiten können.

Für die Bearbeitung und das Datenmanagement bei Bosch heißt das damit: Aus einer Datenquelle heraus lassen sich nicht nur alle Anforderungen der Kunden abdecken, sondern das Unternehmen ist auch, was das Thema Datenformate und Klassifikationen angeht, auf dem neuesten Stand.