Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, hat mit Blick auf die Vereinbarung mit dem Iran vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei aller Wertschätzung für den Erfolg der Diplomatie bleibe er skeptisch. „Zum einen sind sich die Verhandlungspartner offenbar schon jetzt über einzelne Formulierungen und den Inhalt der Vereinbarung nicht einig. Zum anderen hat die Vergangenheit gezeigt, dass Teheran schon oft vieles zugesagt hat, was dann aber nicht eingehalten wurde“, sagte Robbe dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montagausgabe). Deshalb sei es entscheidend, dass die kommenden sechs Monate für eine wirklich tragfähige und verbindliche Einigung über das Atomprogramm genutzt werden. „Bislang gibt es nur gedrucktes Papier.“
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