Ritter von Kempski Privathotels Früh übt sich: Neue Wege in der Nachwuchsfindung

Im ersten Halbjahr 2018 ist Heiko Leßmann, Sales- & Event-Manager im Naturresort Schindelbruch, auf eine spannende Reise gegangen. Als Auszubildenden-Pate der Ritter von Kempski Privathotels hat er im Umkreis von rund 80 km um Stolberg in drei Bundesländern bisher sieben Schulen besucht, um Schüler von einer Ausbildung in der Hotellerie und speziell in den Ritter von Kempski Privathotels zu überzeugen. Die 8. bis 10. Klassen von Gymnasien und Sekundarschulen waren sein Ziel, dort hat er mit über 700 Schülern über die Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe gesprochen, aus der Praxis berichtet und Ausbildungsinhalte anschaulich dargestellt. Auch kritischen Fragen nach Bezahlung und Arbeitszeiten mussten souverän beantwortet werden. Begleitet wurde der Azubi-Pate jeweils von einem Auszubildenden des Naturresorts Schindelbruch, der während der Schulstunde seine ganz persönlichen Erfahrungen aus seinem Azubi-Alltag schilderte. Wie wichtig diese „hautnahe“ Aufklärung ist, zeigte sich in allen Klassen. Kein Schüler hatte eine Vorstellung davon, was eine Ausbildung im Gastgewerbe beinhaltet und bietet.

„Unsere Arbeitgebermarke ermöglicht es, Informationen über uns als Arbeitgeber und die Hotellerie professionell in kompakter Weise zu vermitteln. Es ist wichtig, Schüler in puncto Ausbildung rechtzeitig über ihre Möglichkeiten und Chancen zu informieren. Mit unserem Schulprojekt gelingt das authentisch und auf Augenhöhe“, ist Susanne Kiefer, Direktorin der Ritter von Kempski Privathotels, überzeugt. „Wir wissen, dass die berufliche Prägung schon früh beginnt. Deshalb werden wir zukünftig bereits die 5. Klassen einbeziehen und mit den Kleineren beispielsweise Kochkurse bei uns im Haus veranstalten“, so Susanne Kiefer weiter.

Der Erfolg gibt dem Team der Ritter von Kempski Privathotels recht. Nach jeder Unterrichtsstunde bewarben sich Schüler für eine Ausbildung. Insgesamt konnten in diesem Jahr aus den über 24 Bewerbungen fünf neue Azubis ausgewählt und eingestellt werden. Für Azubi-Pate Heiko Leßmann und seine Schultour reichen die Planungen bereits bis ins kommende Jahr. „Die Schulen haben verstanden, wie wichtig unsere Arbeit ist und machen gern mit“, weiß er zu berichten. „Es ist ein sinnvoller Weg, für unseren Beruf zu werben.“