Risikomanagement für die Lebensmittelindustrie

Risikomanagement für die Lebensmittelindustrie
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Kaum eine Branche steht in Krisenzeiten so sehr im Fokus der Öffentlichkeit wie die Nah-rungsmittelindustrie. Die Liste der Katastrophenmeldungen aus jüngster Zeit ist lang. Zuletzt sorgte der Pferdefleischskandal für großen Wirbel in den Medien und verursacht europaweit wirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe. Tausende Produkte mussten innerhalb kürzester Zeit zurückgerufen werden. Für die großen Player der Branche, die Studien zufolge sehr gut für den Krisenfall gerüstet sind, ist das Management solcher Situationen machbar. Doch der Mittelstand, der über 90 Prozent der Lebensmittelbranche ausmacht, ist noch immer zu schlecht für den Ernstfall gerüstet. Auf diesen Zustand weist der auf die Beratung der Nahrungsmittelindustrie spezialisierte Industrieversicherungsmakler BDJ aus Hamburg hin. Die Risikoma-nagementexperten warnen: Die Kosten für einen einfachen Produktrückruf können schnell im sechsstelligen Bereich liegen und bei unzureichendem Risikomanagement für kleinere bis mit-telgroße Unternehmen den Bankrott bedeuten.

„Vielen Mittelständlern fehlen im Gegensatz zu den Global Playern sowohl die finanziellen Rücklagen, als auch professionelle Risikoberater, um eine Krise ohne massive Existenzbedrohung zu überstehen“, berichtet Robert von Bennigsen, geschäftsführender Gesellschafter von BDJ. Daher rät er betroffenen Unternehmen unbedingt dazu, weitsichtig zu planen. Aus wirtschaftlicher Sicht lohnt es sich auch für mittelständische Unternehmen gleich aus mehreren Gründen, das Risikomanagement als Investition anstatt als Ressourcen-Vernichter zu sehen.

Die jährlichen Ausgaben für Präventionsmaßnahmen machen meistens nur etwa ein Hundertstel der Kosten aus, die allein bei einem kleineren nationalen Produktrückruf entstehen können. „Ein mittel-ständisches Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 40 Millionen Euro kommt schnell auf Rückruf-kosten von einer halben Million Euro. Dazu kommen meist Kosten für den entgangenen Gewinn sowie die Markenneupositionierung – da kommt eine große Summe zusammen, die die meisten kleineren Unternehmen bei unzureichender Absicherung nicht mal eben aus der Portokasse finanzieren können.“, so Hendrik Bockelmann, leitender Kundenbetreuer für den Nahrungsmittelbereich bei BDJ.

Doch nicht nur drohende Krisenszenarien sind ein Grund dafür, sich angemessen abzusichern. Denn aus einem professionellen Risikomanagement können auch finanzielle Vorteile an anderer Stelle ent-stehen – eine Tatsache, die vielen Unternehmen nicht oder nur unzureichend bewusst ist, dies zeigt die Erfahrung der Versicherungsberater von BDJ. So können Versicherer die präventiven Maßnahmen zum Krisenmanagement mit einem Anteil von 10 bis 15 Prozent der Jahresnettoprämie bezuschussen, beispielsweise in Bezug auf Krisenstabsübungen oder Krisenkommunikation. Zudem kann eine professionelle Vorsorge die Kapitalbeschaffung bei den Banken deutlich vereinfachen. Wichtig bei der Planung des Risikomanagements ist zudem das Zusammenspiel der Geschäftsführung mit den operativen Unternehmenseinheiten und einem Branchenexperten aus dem Risikomanagementsektor, um bestmögliche Prämienkonditionen zu erzielen.

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