Rheinische Post: Barley wirft Merkel „schweren Schaden“ für deutsche Wirtschaft vor

Die geschäftsführende Bundesarbeitsministerin
Katarina Barley (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
vorgeworfen, der Wirtschaft schwer geschadet zu haben, weil sie erst
jetzt ein Einwanderungsgesetz erwäge. „Die SPD fordert seit langem
ein modernes Einwanderungsgesetz“, sagte Barley der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Mit ihrer
ablehnenden Haltung hat Frau Merkel der deutschen Wirtschaft schweren
Schaden zugefügt“, sagte die SPD-Ministerin. Dringend benötigte
Fachkräfte seien den deutschen Firmen von CDU und CSU vorenthalten
worden. Dass Merkel jetzt anfange, bei diesem Thema zu wackeln zeige,
dass sie Politik mal wieder nur aus taktischen und nicht aus
Ãœberzeugung und Weitsicht betreibe, sagte Barley, die zudem das Amt
der Bundesfamilienministerin innehat. Sie fordert neue
Einwanderungsregeln, um qualifizierte Einwanderer für Deutschland zu
gewinnen. Im jüngst von CDU und CSU verabschiedeten Migrationspapier
heißt es, man sei „zur Erarbeitung eines
Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes bereit“.

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