Gegen sexuelle Belästigung sollte in Zukunft
härter vorgegangen werden – dieser Ansicht sind 75 Prozent der
deutschen Frauen und 59 Prozent der Männer. Insgesamt stimmen mehr
als zwei Drittel aller Deutschen dieser Forderung zu. Das ergab eine
repräsentative Umfrage mit Allensbach und Appinio im Auftrag von
EMOTION im Rahmen der Aktion #wasfrauenfordern. Dazu wurden im
Vorfeld der Bundestagswahl mehr als 10.000 Personen ab 16 Jahren
face-to-face sowie online befragt.
Im Alltag herrscht noch längst kein Gleichstand:
Ein weiteres Thema der Umfrage: Wie sieht es mit der
Gleichberechtigung in ganz alltäglichen Situationen aus? Vor allem
jüngere Frauen sehen dort ein deutliches Ungleichgewicht. Rund 40
Prozent der Bundesbürgerinnen zwischen 16 und 29 Jahren hatten in
einer Diskussion oder einem Streitgespräch schon einmal mit
Nachteilen wegen ihres Geschlechtes zu kämpfen. Unter den
gleichaltrigen Männern haben dies nur 18,5 Prozent so erlebt.
Dass weibliche Kundinnen anders behandelt werden, kommt laut der
Umfrage ebenfalls häufig vor. Knapp jede zweite Frau unter 60 Jahren
(48,7 Prozent) hat schon einmal die Erfahrung gemacht, von
Handwerkern oder Verkäufern wegen ihres Geschlechtes benachteiligt zu
werden. Unter den befragten Männern berichten indes nur sechs Prozent
davon. In den eigenen vier Wänden wiederum landen viele Aufgaben
zuerst bei den Frauen: Bei der Aufteilung der Hausarbeit fühlen sich
48 Prozent der deutschen Frauen aufgrund ihres Geschlechts
benachteiligt.
Ãœber die Aktion #wasfrauenfordern:
Das Frauenmagazin EMOTION hat im Umfeld der Bundestagswahl Frauen
gefragt, was sie sich von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
erwarten, um gleichberechtigt ihren Weg gehen zu können. Über 10.000
Frauen haben an dieser Umfrage teilgenommen – online unter
www.wasfrauenfordern.de, über die Appinio-App und in der Befragung
des Instituts für Demoskopie Allensbach im Zeitraum vom 22. August
bis 21. September 2017. Partner der großen EMOTION-Aktion
#wasfrauenfordern sind unter anderem fischerAppelt und Appinio. Die
Umfrage-Ergebnisse sind bei Quellen-Nennung von EMOTION und der
Aktion #wasfrauenfordern zur redaktionellen Berichterstattung frei
verwendbar.
Weitere Informationen und Ergebnisse der großen EMOTION-Umfrage
unter www.emotion.de/wasfrauenfordern. Der komplette Tabellenband
kann per E-Mail angefordert werden: presse@emotion.de.
Pressekontakt:
EMOTION Verlag GmbH
Simone Lönker
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E-Mail: simone.loenker@emotion.de
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