Sollte die „Rente mit 63“ so kommen, wie von Ministerin Andrea Nahles vorgeschlagen, müssten vor allem die Jungen, die nächste Generation, bis zum Jahr 2030 zur Finanzierung rund 130 Milliarden Euro über Steuern und Rentenbeiträge aufbringen. „Das hat mit dem in Deutschland viel beschworenen Generationenvertrag nichts mehr zu tun“, kritisiert der DFK-Vorsitzende Bernhard von Rothkirch. Hier werde vielmehr an einem Vertrag zu Lasten Dritter, nämlich der Jungen, gestrickt.
Von Rothkirch fordert daher: „Wir brauchen einen neuen Generationenvertrag, der durch Fairness gegenüber allen Beteiligten geprägt ist und die Jüngeren nicht einseitig belastet.“ Um das zu gewährleisten, wollen Deutschlands Führungskräfte eine breite gesellschaftliche Diskussion anstoßen. „Derjenige, der am Ende die Zeche bezahlen soll, muss mitbestimmen können, was bestellt wird. Wir brauchen einen wirklich neuen Generationenvertrag, der beide an der Lösungsfindung beteiligt: diejenigen, die profitieren, ebenso wie diejenigen, die es bezahlen sollen. Die Jüngeren müssen daher künftig angemessen beteiligt werden, wenn über ihr Geld und ihre Zukunft entschieden wird. Sie müssen in den entsprechenden Gremien vertreten sein.“ Damit fordert der Führungskräftevorsitzende einen vollkommen neuen Generationenvertrag: auf Augenhöhe.
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