Die Jugenddorf-Gruppe, in diesem Fall insgesamt 77 Auszubildende und Ausbilder aus den Berufsfeldern Holz- und Farbtechnik, mussten sich im Camp selbständig auf dem Gasbrenner das Essen zubereiten, sich an senkrechten Felsen empor kämpfen, Schluchten durchwaten und Höhlen erforschen. Auf Bootstouren, bei Schwimm- und Rettungsversuchen in der Loue sowie beim Canyoning waren höchste Konzentration und Teamwork gefragt.
Die alljährlichen Camps sind ein wichtiger Bestandteil der sport- und gesundheitspädagogischen Arbeit im CJD und dienen einer ganzheitlich ausgerichteten Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen.
Dies ist immer wieder eine neue Herausforderung für Teilnehmer und Mitarbeiter der verschiedenen Ausbildungsgruppen, die in diesem Camp oft an ihre persönlichen Grenzen gehen: Denn im Vordergrund stehen das Kennen lernen eigener Grenzen und das Überwinden von Ängsten.
Aus diesen Erfahrungen resultieren Spaß und Freude an der Bewegung sowie Verständnis und Wissen über vollwertige und sinnvolle Ernährung. Zudem verbessern sich Teambildung und die Fähigkeit, Konflikte zu bewältigen.
Die jungen Menschen übernehmen Verantwortung, werden mutiger, selbstbewusster und wachsen in ihrer Leistungsbereitschaft über sich hinaus. Neben der fachlichen Ausbildung werden die Jugendlichen somit über erlebnispädagogische Arbeit optimal auf die hohen Anforderungen ihres künftigen Berufslebens vorbereitet.