Junge Menschen unter 20 Jahren verschulden sich immer häufiger. Um
38 Prozent ist die Zahl der überschuldeten Jugendlichen allein von
Oktober 2009 bis September 2010 gestiegen, so eine Untersuchung der
Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Häufigster Grund für den ersten
Schritt in die Schuldenspirale ist das Mobiltelefon.
Denn neben den Gebühren für Sprechen und Simsen fallen Kosten für
weitere Dienste, wie das Versenden von Bildnachrichten, mobiles
Surfen im Internet oder das Herunterladen von Logos und Spielen an.
Das sind für Kinder oft unüberschaubare Ausgaben. „Eltern sollten
deshalb schon im Vorfeld mit ihren Kindern genau besprechen, was bei
der Handynutzung wie viel kostet“, raten die Finanzexperten der
Deutschen Vermögensberatung (DVAG).
Besser sei ein Mobiltelefon mit Prepaid-Karte. Ist ein Guthaben
aufgebraucht, ist bis zum nächsten Aufladen das Kontaktieren von
Gesprächspartnern nicht mehr möglich. Doch die DVAG warnt: Auch diese
Art der Kostenkontrolle bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Denn
sogenannte Klingelton-Abos können monatliche Gebühren anhäufen, die
von der Prepaid-Karte abgebucht werden. Ist diese leer, passiert
scheinbar nichts, im Hintergrund jedoch sammeln sich die Kosten an.
Lädt der Besitzer die Karte wieder auf, wird der Betrag vom Guthaben
abgezogen. Aber selbst wer die Karte gar nicht mehr auflädt, kommt
nicht ums Zahlen herum. Der Abo-Anbieter kann die Adresse des
Karteninhabers über den jeweiligen Provider feststellen, um eine
Rechnung zu schicken.
Generell raten die Vermögensberater der DVAG: „Damit Jugendliche
lernen, richtig mit Geld umzugehen, sollten sie ein eigenes Konto
haben.“ Für Minderjährige kämen allerdings nur reine Guthabenkonten
in Betracht, damit sie hier keine Schulden machen können. Um eines zu
eröffnen, brauchen Teenager unter 18 Jahren die Zustimmung der
Eltern. Die Ausnahme: Wenn der Jugendliche eine Ausbildung macht,
darf er allein ein Girokonto einrichten, auf das sein Gehalt eingeht.
Überweisungen können von solch einem Konto allerdings nicht gemacht
werden.
Auch volljährige junge Leute sollten darauf achten, dass sie ein
Girokonto wählen, das gute Leistungen bringt und auf Grundgebühren
verzichtet. Einige Girokonten bieten sogar auf das Guthaben Zinsen
und können damit das Sparbuch ersetzen.
Ein weiterer Tipp der Vermögensberater: „Alle, die schon Schulden
angehäuft haben und einen Dispo-Kredit mit zum Teil enorm hohen
Zinsen dauerhaft in Anspruch nehmen, sollten so schnell wie möglich
umschulden.“ Die Alternative sei ein Konsumentenkredit mit wesentlich
niedrigeren Zinsen. Um hier optimal zu handeln, sollten Betroffene
auf die professionelle Beratung eines Finanzexperten setzen.
Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)
Mit ihren über 37.000 haupt- und nebenberuflichen
Vermögensberatern betreut die Deutsche Vermögensberatung mehr als 5,4
Millionen Kunden branchenübergreifend rund um das Thema –Vermögen
planen, sichern und mehren–. Der 1975 von Prof. Dr. Reinfried Pohl
gegründete Finanzvertrieb erzielte im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse
in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von
rund 140 Millionen Euro. Aktuelle Informationen und
Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag-aktuell.de .
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