
Regensburg, 23. Mai. Armeechef Prayuth Chan-ocha erklärte gestern, dass die Armee als Reaktion auf Thailands festgefahrene politische Situation die Macht ergriffen hat. Zum zwölften Mal in der Geschichte des Landes seit 1932. Wichtige Ziele seien, die politischen Institutionen zu reformieren und wieder Einigkeit im Land herzustellen. „Die Lage vor Ort ist sicher angespannt und beinhaltet Eskalationspotenzial. Für Investoren gilt jetzt Vorsicht walten zu lassen. Die nächsten Wochen müssen den Demokratiewillen und die Bereitschaft zu verlässlichem rechtsstaatlichen Agieren hinter dieser Intervention beweisen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Thailand in eine Rezession fällt“, kommentiert Thomas Hartauer, Vorstand von Lacuna.
Bislang hat der thailändische Aktienmarkt nicht stark auf die Ereignisse reagiert, aber die Gefahr eines Negativwachstums im zweiten Quartal ist durchaus gegeben. Laut Oliver Kubli, Head of Portfolio Management bei Adamant Biomedical Investments und Fondsmanager des Lacuna – Adamant Asia Pacific Health, würden sich die Ereignisse derzeit nicht auf das Investmentumfeld auswirken. Die Nachrichten seien aktuell sogar positiv. So hätten die Investitionen in Spitalketten sehr gute Monate hinter sich. „Bangkok Dusit hat letzte Woche solide Zahlen vorgelegt. Beruhigend ist dabei, dass diese Spitalkette lediglich etwa 30 Prozent internationale Patienten aufweist, geografisch breit aufgestellt ist und deshalb weniger von Unruhen betroffen sein dürfte. Auch die Bumrungrad-Aktie ist stark gelaufen und handelt zurzeit auf dem Allzeithoch. Zudem kommt die Aktie in den MSCI Index, was zusätzlichen Auftrieb verlieh“, erläutert Oliver Kubli.
„In Abhängigkeit der weiteren Entwicklungen ziehen wir auch in Erwägung, das Portfolio anzupassen. Wir sind darauf vorbereitet, zum Schutz unserer Investoren auch kurzfristig Positionen abzubauen. Zunächst gilt es jedoch abzuwarten, wie zügig eine Normalisierung eintritt. Immerhin beinhaltet dieser Eingriff des Militärs auch die Chance, Bewegung in die bisher nicht kompromissbereiten Positionen der sogenannten Rot- und Gelbhemden zu bringen. Diese Stabilisierung erhoffen wir nicht zuletzt auch für die Menschen in Thailand“, betont Hartauer.
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