Bereits an den ersten drei Publikumstagen
haben zahlreiche Politiker aus Deutschland und der Europäischen Union
die 63. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover besucht, darunter Christine
Lieberknecht (CDU), Ministerpräsidentin von Thüringen, der
niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) sowie der
rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD).
Christine Lieberknecht besuchte auf ihrem vierstündigen Rundgang
Unternehmen, die mit Produktionsstandorten in Thüringen vertreten
sind, so die Hersteller Daimler und Opel, den Anhänger- und
Aufbautenhersteller Fliegl, den Kompakttransporterhersteller Multicar
und die Zulieferer Emitec, EDAG und GPM. „Unsere Firmen sind
außerordentlich innovativ. Sie stellen sich insbesondere den
Herausforderungen im Bereich der Umwelttechnologie. Es ist gut zu
sehen, wie stark sie hier aufgestellt sind“, sagte die
Ministerpräsidentin. Außerdem besichtigte Lieberknecht den
Gemeinschaftsstand des Netzwerks „automotive thüringen“ und des
Automotive Cluster Ostdeutschland. „Dieses Netzwerk macht Thüringen
besonders interessant für die Automobilindustrie. Das Land hat den
Automotive-Sektor von Anfang an unterstützt. Es ist unser politischer
Wille, dass solche Kooperationen stattfinden.“
Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der
Automobilindustrie (VDA), begrüßte die Ministerpräsidentin am
ACOD-Gemeinschaftsstand und betonte: „Die Kooperation zwischen dem
Automotive Cluster Ostdeutschland und dem VDA ist eine der
erfolgreichsten Unterstützungsmaßnahmen für die Zulieferindustrie in
den neuen Bundesländern. Es ist sehr erfreulich, dass die
mittelständischen Unternehmen in den neuen Ländern an diesem
Aufschwung der Automobilindustrie Teil haben.“
Zudem besuchten hochrangige Vertreter verschiedener Ministerien
sowie Abgeordnete aus den Länderparlamenten und dem Bundestag die
weltweit wichtigste Leitmesse der Mobilität, des Transports und der
Logistik. Zahlreiche Gäste aus Brüssel statteten der IAA ebenfalls
einen Besuch ab, darunter Philipp Owen, Chef der Generaldirektion für
Umweltfragen der EU-Kommission, und Holger Krahmer, sächsischer
Abgeordneter der FDP-Fraktion des Europäischen Parlaments. Auf seinem
mehrstündigen Rundgang informierte sich Krahmer ausführlich über die
neuesten Trends und Zukunftsentwicklungen der Nutzfahrzeugbranche. In
seinen Gesprächen an den Ständen zeigte sich der FDP-Abgeordnete
begeistert von der großen Vielfalt und Innovationskraft, gerade auch
der deutschen Industrie. „Solche Unternehmer braucht das Land“, sagte
Krahmer.
Ein weiterer bekannter Verkehrsexperte verbrachte einen ganzen
Vormittag in den IAA-Messehallen: Kurt Bodewig, Präsident der
Deutschen Verkehrswacht (DVW), besuchte die Stände von ZF, Bosch,
Iveco, Daimler und MAN. „Beeindruckend sind für mich vor allem die
technischen Innovationen im Bereich der Verkehrssicherheit“, sagte
Bodewig. „Die IAA lässt erkennen, dass die Unternehmen an
Gesamtlösungen bei der Fahrsicherheit arbeiten, die die
unterschiedlichsten Facetten umfassen.“
Ansprechpartner:
Eckehart Rotter
VDA
Abteilung Presse
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