Kranke Mitarbeiter – sei es wegen körperlichen oder psychischen Erkrankungen – bedeuten für das Sozialsystem jährlich mehrere Milliarden Euro an Kosten. In den nächsten Jahren wird aufgrund des demografischen Altersdurchschnitt in den Belegschaften höher, was eine weitere Zunahme chronischer Erkrankungen und damit verbundener Ausfallzeiten vermuten lässt. Höchste Zeit also, diesem Wandel mit konkreten Konzepten zu begegnen.
So zum Beispiel mit betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM). Betriebe, die ein BGM in ihrem Unternehmen aufbauen, können die Gesundheit ihrer Mitarbeiter dauerhaft verbessern und damit auch Ausfallzeiten reduzieren. Dabei kommt es vor allem darauf an, gezielte Gesundheitskonzepte für Mitarbeiter zu erstellen. Das hat auch noch weitere Effekte: Gesunde Mitarbeiter sind zufriedener und besser an das Unternehmen gebunden. Auch für Außenstehende wird der Betrieb dadurch attraktiver, was bei einem Fachkräftemangel ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann.
Da viele Unternehmen nicht selbst über Fachkräfte im Bereich BGM verfügen, eröffnet dieses Thema Gesundheitsdienstleistern, die über entsprechende Kompetenzen verfügen, gute Perspektiven.
Jetzt mit der BSA-Akademie im Bereich BGM qualifizieren
Die notwendigen Kompetenzen vermitteln die nebenberuflichen Lehrgänge der BSA-Akademie im Fachbereich BGM. Hiervon profitieren neben Unternehmen vor allem auch Gesundheitsdienstleister wie Fitness- und Gesundheitsunternehmen, die sich zusätzliche Einnahmemöglichkeiten erschließen. Als Einstieg in die Thematik gilt die „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“, die Teilnehmer dazu qualifiziert, ein ganzheitliches Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) qualitätsgesichert aufzubauen, nachhaltig in die Unternehmensstruktur zu implementieren und systematisch weiterzuentwickeln.
Mit Aufbauqualifikationen Kompetenzen ausbauen
Der Lehrgang „Betrieblicher Gesundheitsmanager“ qualifiziert die Teilnehmer, das Thema Gesundheit fest in den Managementstrukturen eines Unternehmens zu verankern und vermittelt die hierfür notwendigen Strategien und Methoden. Die Teilnehmer werden befähigt, betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) mit anderen Unternehmensbereichen zu vernetzen, so dass bei allen wichtigen Unternehmensentscheidungen immer auch die gesundheitliche Perspektive berücksichtigt wird.
Hinweis: Dieser Lehrgang eignet sich besonders als Qualifikation für Führungskräfte z. B. in einem Gesundheitsunternehmen, die den Bereich BGM verantworten bzw. einen solchen Bereich entwickeln möchten.
Die Aufbauqualifikation „Gesundheitsexperte im Betrieb – Ergonomie und Rückengesundheit“ befähigt die Teilnehmer, mögliche Ursachen von Muskel-Skelett-Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der Ergonomie im Betrieb mit Hilfe von geeigneten Methoden und Instrumenten zu analysieren sowie daraus resultierende Präventionsmaßnahmen auf der Verhaltens- und Verhältnisebene durchzuführen.
Hinweis: Dieser Lehrgang beinhaltet kostenfrei das direkt umsetzbare Praxisprogramm „Programm zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen“! Er bietet sich beispielsweise für Mitarbeiter an, die später in den Betrieben für die entsprechenden Datenerhebungen und/oder Umsetzungsmaßnahmen im Bereich Rückengesundheit zuständig sein werden.
Beim „Gesundheitsexperten im Betrieb – Förderung der psychosozialen Gesundheit“ lernen die Teilnehmer, ein Konzept zur Förderung der psychischen Gesundheit in einem Betrieb aufzubauen, in die Unternehmensstruktur zu implementieren und systematisch weiterzuentwickeln. Sie werden in die Lage versetzt, psychosoziale Belastungen im Betrieb zu analysieren und darauf aufbauend Strategien zur Förderung der psychosozialen Gesundheit zu entwickeln und in der Praxis anzuwenden.
Hinweis: Dieser Lehrgang beinhaltet kostenfrei das direkt umsetzbare Praxisprogramm „Programm zur Förderung der psychosozialen Gesundheit im Betrieb“ und eignet sich ebenfalls für umsetzende Mitarbeiter.
Weitere Informationen unter:
http://www.bsa-akademie.de